„ORF III Kulturdienstag“: Start der „Salzburger Festspielgespräche“ mit Welser-Möst, viermal „Mythos Geschichte“ zu Wiener Wässern

Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information startet am „ORF III Kulturdienstag“, dem 31. Juli 2018, mit den heurigen „Salzburger Festspielgesprächen“ im Rahmen von „Kultur Heute“ (19.45 Uhr). Barbara Rett trifft zum Auftakt der neuen Staffel der hochkarätig besetzten Interviewreihe den Dirigenten Franz Welser-Möst. Er leitet die gefeierte Neuinszenierung von Richard Strauss’ „Salome“, deren Premiere der ORF am 28. Juli live-zeitversetzt übertragen hat und die noch fünf Tage in der TVthek abrufbar ist. Im Gespräch mit Barbara Rett erzählt er, warum er das Meisterwerk als eine Art Familienaufstellung betrachtet – nämlich einen „Sommernachts-Alptraum“.

Anschließend taucht ORF III in „Mythos Geschichte“ mit dem Dreiteiler „Wiener Wässer“ von Ronald und Roswitha Vaughan in die Welt der Gewässer der Hauptstadt ein. Den Anfang macht „Der Wienfluss“ (20.15 Uhr). Der Fluss verbindet Schloss Schönbrunn mit dem Naschmarkt und dem Stadtpark und ist damit die wichtigste „Landmark“ im Westen Wiens. Aber oft war er auch Anlass zur Sorge: Denn schon immer war er bei den Bewohnern der Stadt wegen seines sprunghaft anschwellenden Pegelstandes gefürchtet. Die zweite Folge „Die Alte Donau“ (21.05 Uhr) widmet sich dem beliebten Erholungsgebiet der Wiener. Was heute als Alte Donau bezeichnet wird, war einst der wasserreichste Arm der Donau mit einem regen Schiffsverkehr. In einem wilden, verzweigten Augebiet floss er durch die Stadt und änderte je nach Wasserstand seinen Lauf ständig. Im Zuge der Donauregulierung im 19. Jahrhundert bändigte man den wilden Arm der Donau zum Schutz vor Hochwasser – und die Wiener Badekultur eroberte ihr neues Terrain rasch. „Der Donaukanal“ (21.55 Uhr) ist zwar kein beliebter Treffpunkt für Badegäste, dafür gibt es zahlreiche Lokale am Flussarm. Lange war dieser ein unbändiger Strom, der sich wild seinen Weg durch Wien bahnte – und die Stadt teilte. Auf der linken Uferseite war mit der Leopoldstadt die erste Wiener Vorstadt entstanden, und der spätere Donaukanal bildete die natürliche Grenze zum kaiserlichen Jagdrevier, dem Prater. Abschließend folgt die Produktion „Österreichische Wahrzeichen: Geschichten von der Donau mit Elfi Eschke“ (22.45 Uhr) in einer weiteren Ausgabe „Mythos Geschichte“. Die Schauspielerin schlüpft in dem Film von Kurt Mayer in die Rolle des „Donauweibchens“, einer menschenfreundlichen Nixe, die als Kapitänin eine Fähre in der Wachau bedient.

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