Das „Unbekannte Japan“ am 31. Juli im „Universum“-Sommerkino

Der Inselstaat fernab der hochtechnisierten Welt – um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Im Rahmen des „Universum“-Sommerkinos zeigt ORF 2 mit der Dokumentation „Unbekanntes Japan – Land der aufgehenden Sonne“ von Gavin Maxwell, David Marks und Susie Painter (deutsche Bearbeitung: Margarita Pribyl) am Dienstag, dem 31. Juli 2018, um 20.15 Uhr ein weiteres Naturfilmhighlight in Spielfilmlänge: In eindrucksvollen Bildern präsentiert die BBC-Produktion die erstaunliche Facetten des Inselstaats fernab der hochtechnisierten Welt. Weiter geht es am 7. und 14. August mit „Unser Blauer Planet“, einer zweiteiligen, jeweils 90-minütigen „Universum“-Sonderfassung der erfolgreichen BBC-Produktion „Blue Planet II“. Am 21. und 28. August präsentiert Claudia Reiterer das „Naturparadies Europa“: Teil 1 führt „Von den Azoren zum Polarkreis“, Teil 2 „Vom Polarkreis zum Mittelmeer“.

Japan ist mehr als ein hochindustrialisierter Archipel. Japan bietet Vielfalt: von weiten Eisflächen über brodelnde Vulkane und mystische Wälder bis hin zu Bären, die in Menschennähe leben. Bunt und vielfältig ist auch die Unterwasserwelt rund um die Inseln. Von der Hauptinsel Honshu führt die „Universum“-Reise über die Okinawa-Inseln im Südwesten bis nach Hokkaido, der nördlichsten Insel im Land der aufgehenden Sonne.

Aufregend, abwechslungsreich und überraschend geht es etwa auf der größten Insel des Archipels zu: Honshu. 20 Berggipfel erheben sich über mehr als 3.000 Meter Seehöhe. Daneben prägen sehr bevölkerungsstarke Landstriche die Insel. Das äußere Erscheinungsbild divergiert enorm: Riesige Reisfelder prägen Honshu gleichermaßen wie mystische Wälder und eine Reihe an tierischen Inselbewohnern wie etwa Sikahirschkühe, die in der größten Holz-Tempelanlage Honshus unbehelligt zwischen den Menschen umherstreifen. Auch die Makaken-Gruppen bringen Leben auf die Insel, sie vergnügen sich im kalten Nass und picken Nüsse aus dem Wasser.

Auf den südwestlichen Inseln Japans sind bis heute 18 Vulkane aktiv. So zählt etwa der Sakurajima auf der Insel Kyushu zu Japans aktivsten Vulkanen mit kontinuierlicher vulkanischer Aktivität. Der Kuroshio-Strom, ein warmer pazifischer Nordäquatorialstrom, hat fantastische Korallenriffe entstehen lassen. Und auch für den Alltag der Inselbewohner hat der Kuroshio-Strom Gutes in petto: Ähnlich wie der Golfstrom in Europa wirkt er klimabestimmend, der Erwärmungseffekt, der vom Kuroshio ausgeht, ist etwa in Tokio zu spüren. Weiter Südlich, im Dorf Ogimi, auf der winzigen Insel Kudaka, werden die Menschen so alt wie nirgendwo sonst auf der Erde. Nachts machen sie, selbst im stattlichen Alter, Jagd auf eine höchst giftige Seeschlange.

Im hohen Norden, auf Hokkaido, zeigt sich das Land der aufgehenden Sonne von seiner wilden Seite. Schnee und Eis beherrschen die zweitgrößte Insel Japans sechs Monate im Jahr. Die Temperaturunterschiede reichen von minus 30 bis plus 30 Grad. Fischer und Bären verbindet hier oben eine Sache: das Warten auf die Lachse. Der Kussharo-See, im Akan-Nationalpark im Osten der Insel gelegen, ist ein warmer Kratersee, der mitten im Winter die Singschwäne magisch anzieht – der See dient den Vögeln als „Thermalbad“. Ebenso spektakulär wie dieser Anblick ist der Balztanz der Mandschurenkraniche. Beim Anblick ihrer Bewegungen erschließt sich, warum sie als Symbol für Schönheit und ein langes Leben gelten.

Japans Hauptstadt steht am Mittwoch, dem 1. August 2018, um 22.30 Uhr in ORF 2 im Mittelpunkt des ORF-Auslandsmagazins „WELTjournal“. Im Rahmen der erfolgreichen Städte-Porträt-Serie präsentiert „WELTjournal“-Reporter Alexander Steinbach „Mein Tokio“. „WELTjournal +: Japan – Phönix aus der Asche“ dokumentiert um 23.00 Uhr das wechselvolle Schicksal Tokios.

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