Bundesheer: Kunasek bestellt neuen Kommandanten der 7. Jägerbrigade

Wien (OTS) - Verteidigungsminister Mario Kunasek bestellt Oberst des Generalstabsdienstes Mag. Josef Holzer zum neuen Kommandanten der 7. Jägerbrigade mit Kommandostandort in Klagenfurt. Eine unabhängige Bewertungskommission beurteilte neben drei weiteren Bewerbern Oberst Holzer als im höchsten Ausmaß geeignet. Der 52-Jährige Steirer ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Mooskirchen.

„Es freut mich, mit Oberst Holzer einen echten Allrounder als Kommandanten bestellen zu können. Er hat Truppenerfahrung, war in drei Auslandseinsätzen, Referatsleiter im Ministerium und zuletzt Militärdiplomat in Brüssel“, sagt Minister Kunasek.

Oberst Holzer ist 1984 als Einjährig-Freiwilliger eingerückt und 1988 aus der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt als Leutnant ausgemustert. Nach 15 Jahren auf unterschiedlichen Funktionen bei der Truppe absolvierte er von 2003 bis 2006 den Generalstabslehrgang. Es folgten Verwendungen als Planungsleiter für Personal und Einsätze beim Streitkräftekommando in Graz, ein Jahr als Bataillonskommandant beim Jägerbataillon 17 in Straß sowie ein Jahr als Referatsleiter für Personalentwicklung im Verteidigungsministerium. Von 2009 bis 2010 war er in Bosnien österreichischer Kontingentskommandant bei EUFOR. Seit 2014 war Oberst Holzer Militärdiplomat und stellvertretender Leiter der Militärvertretung in Brüssel.

Er übernimmt nun mit 1. August 2018 das Kommando über die 7. Jägerbrigade.

Die 7. Jägerbrigade ist ein Spezialverband des Österreichischen Bundesheeres und besteht aus dem luftbeweglichen Jägerbataillon 25 (Klagenfurt), dem mit Pandur-Radpanzern ausgerüstetem Jägerbataillon 17 (Strass), dem Pionierbataillon 1 (Villach), dem Aufklärungs- und Artilleriebataillon 7 (Feldbach) sowie dem für Versorgung und Logistik zuständigen Stabsbataillon 7 in Klagenfurt.

Sie ist die "leichte Brigade" des Bundesheeres und für Einsätze zur Stabilisierung im Ausland und zur Unterstützung des Kommandos Schnelle Einsätze im Inland vorgesehen. Soldaten der 7. Jägerbrigade standen bereits im Libanon, Zypern, auf den Golanhöhen, in Albanien, im Kosovo, in Afghanistan und in Bosnien im Einsatz. Auch bei den AFDRU-Einsätzen (Austrian Forces Disaster Relief Unit) nach der Tsunamikatastrophe in Sri Lanka und bei der Trinkwasserausbereitung in Pakistan nach dem Erdbeben waren sie vor Ort.

Bei Umweltkatastrophen im Inland wie Hochwasser, Vermurungen und Lawinen, sind die Pioniere der „Siebenten“ oft die ersten Helfer. Kürzlich unterstützten sie die Aufräumarbeiten nach den schweren Unwettern mit Sturmschäden Mitte Juni im Bezirk Weiz (Steiermark). Dabei wurden vier Wildbäche von Verklausungen gesäubert sowie Hangsicherungsbauten errichtet.

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