Neue „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ am 30. Juli: Elizabeth T. Spira bittet sieben neue Singles vor den Vorhang

Vier Damen und drei Herren aus Wien, NÖ, OÖ und der Steiermark suchen ihr Lebensglück

Wien (OTS) - Während eine 37-jährige Niederösterreicherin lieber einen Hofnarren statt des viel beschworenen Prinzen finden will, sucht ein 78-jähriger Wiener eine Frau, die sich an seiner Schulter anlehnen möchte. Conni und Toni sind zwei von sieben neuen Singles, die Elizabeth T. Spira in der nächsten Folge der ORF-„Liebesg’schichten und Heiratssachen“ – am Montag, dem 30. Juli, um 20.15 Uhr in ORF 2 – auf ihrer Partnersuche porträtiert. Die weiteren drei Damen und zwei Herren kommen aus Oberösterreich, der Steiermark sowie aus Wien und Niederösterreich.

Alle sieben Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick

Conni, 37-jährige Sekretärin aus St. Pölten, sucht „schon sehr, sehr lange“ und meint „suchen sollte man ja eigentlich nicht, aber bis jetzt hat er mich nicht gefunden“. Sie erlebte eine Liebe, die nach einem Jahr beendet wurde. Conni möchte die Geliebte, aber auch der Kumpel sein, „mit dem man über alles reden kann, mit dem man lachen kann, sporteln kann und der kompromissfähig ist“. Sie will keinen Prinzen, „sondern eher den Hofnarren“.

Petzi, 47-jähriger Anlagentechniker aus Oberösterreich, sucht eine Frau „für die Liebe bis zum Ende des Lebens“. 19 Jahre war er verheiratet, hat ein Haus gebaut und zwei Söhne bekommen – doch leider ist seine Frau mit einem anderen glücklicher geworden. Aus dem Haus ist er raus und hat eine Wohnung gemietet für sich und den älteren Sohn. Sechs Jahre ist er schon ohne Partnerin, er wünscht sich eine Frau, die offen, gesprächsbereit, leidenschaftlich und ehrlich ist. Petzi ist noch ein Mann der alten Schule. „Es gibt Dinge, die gehören sich gegenüber einer Frau: Türe aufhalten oder in den Mantel helfen.“ Der Anlagentechniker wünscht sich eine Frau aus der Umgebung, die offen, gesprächsbereit, leidenschaftlich und ehrlich ist. Und er träumt von wunderschönen Augen, „denn durch die Augen kommt das Herz heraus“.

Ute, 71-jährige Pensionistin aus Niederösterreich, ist zweifache Witwe und lebt seit drei Jahren allein. Unter der Woche kümmert sie sich um die Enkelkinder, doch am Wochenende ist sie „sehr allein“. Ute war zweimal verheiratet: das erste Mal als junges Mädchen mit einem 25 Jahre älteren Mann, den sie durch ein Zeitungsinserat kennengelernt hat. Aus dieser Ehe stammen zwei Töchter. „Der Altersunterschied war nie ein Problem, er war sehr fürsorglich und lustig.“ Er starb an einem Herzinfarkt. Ute heiratete ein zweites Mal. Ihr zweiter Mann starb vor drei Jahren. Ute wünscht sich einen Mann, der „empathisch, lebenslustig und interessiert ist, den ich sympathisch finde – und jemanden mit freundlichen Gesichtszügen“. Was er nicht soll, ist „erwarten, dass ich seine Haushälterin bin“.

Toni, 78-jähriger Pensionist aus Wien, sucht eine nette Dame, „die mit mir die nächste Zeit verbringen möchte“. Seine Frau ist vor sechs Jahren gestorben. „Ich habe zwei Jahre schwer daran gekiefelt.“ Fast 49 Jahre waren die beiden zusammen. Jetzt fühlt sich Toni aber bereit, sich wieder mit einer netten Dame zu verbinden. Man könnte wandern gehen, Konversation führen, Karten spielen, ins Kino, ins Konzert und tanzen gehen. Das tut er auch sehr gerne. Sein Repertoire reicht von Walzer über Foxtrott bis Boogie. Zwischendurch gab es eine Verbindung mit einer Dame, und Toni fing an, Gedichte und Betrachtungen über „alles Mögliche“ zu schreiben. „Ich glaub’, ich hab die Dame überfordert damit, aber es ist eine schöne Freundschaft daraus entstanden.“ Er wünscht sich, dass mit einer neuen Bekanntschaft wieder ein Funke überspringt. „Jemand, der sich an die Schulter anlehnt, das wäre ein Traum.“

Mona, 63-jährige Pensionistin aus der Südsteiermark, sucht einen zärtlichen, warmherzigen, tierliebenden Mann. Bis 1986 war sie verheiratet und hat zwei Kinder aus dieser Ehe. „Mein Mann hat sich immer wieder anderweitig vergnügt. Das war sehr schlimm für mich, denn ich träumte von einer lebenslangen Ehe.“ Ihr Mann war sehr viel beruflich unterwegs, Mona schöpfte Verdacht und begann Detektiv zu spielen. Sie ertappte ihn auf frischer Tat. Mona reichte schlussendlich die Scheidung ein. „Ich habe sehr lange getrauert, aber ich bin ein Stehaufmännchen. Ich hab’s geschafft.“ Auf ein Inserat in der Zeitung lernte sie dann ihre große Liebe kennen. Leider hatte der Mann einen Haken: Er war verheiratet. Nach zehn Jahren trennte sich Mona. Sie wollte nicht immer nur Zweite sein. Der neue Partner soll treu und romantisch sein, Stil haben, tanzen und sich gerne um eine Frau kümmern und sie verwöhnen. Das möchte Mona im Gegenzug auch sehr gerne zurückgeben.

Franz-Karl, 70-jähriger Pensionist aus dem Bezirk Mödling in Niederösterreich, ist seit rund eineinhalb Jahren verwitwet. „Wir waren 44 Jahre zusammen – und als sie starb, ist für mich die Welt zusammengebrochen. Es war der schlimmste Tag in meinem ganzen Leben.“ Franz-Karl betreut nach wie vor die Katzen seiner Frau, sie haben ihm durch die schwere Zeit geholfen. Er ist ein gläubiger Mensch, seit dem Tod seiner Frau noch mehr. „Der liebe Gott hat mich sehr stark geprüft. Ich lese oft in der Bibel. Es hilft ein bisschen darüber hinweg.“ Jetzt fühlt sich Franz-Karl frei für eine neue Frau. Es erscheint für ihn sinnlos, allein weiterzuleben. „Eine Frau sollte Gefallen an mir finden, mir ist ganz egal, wie sie aussieht und wie alt sie ist.“ Er wünscht sich eine adrette, nette Partnerin, eine liebe Frau und einen Kumpel, der bei allem dabei ist. Es fehlt eine Frau fürs Herz.

Inge, Pensionistin aus Wien, sucht einen Partner. Ihr Alter verrät sie nicht. Inges Freund, ein wesentlich jüngerer Mann, mit dem sie schöne Jahre verbringen durfte, starb im Februar an einem Lungeninfarkt – und sie möchte einfach nicht allein sein. Sie wünscht sich einen Mann mit Herz, Hirn und Humor. In ihrem Leben hat sie nicht so viele Männer gehabt, weil sie immer in langjährigen Beziehungen war. Sie wünscht sich jemanden, der noch ein bisschen sportlich ist und wie sie Sommer, Sonne und Natur mag. Wichtig ist ihr die Pflege. „Man sieht Männer ab einem gewissen Alter, die sind so schmuddelig. Das will ich nicht.“ Inges Hund ist auch gepflegt, also verlangt sie es auch von einem Mann. Das Wichtigste ist aber: Es kommt nicht auf die Schönheit an, sondern aufs Herz.

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