FP-Guggenbichler/Köckeis: FPÖ lehnt flächendeckendes Tempo 30 im Bezirk und Temporeduktion für Linienbusse entschieden ab

Kein Tag vergeht ohne neue Anschläge der Grünen auf Wiens Autofahrer

Wien (OTS) - Das in der Dezembersitzung 2017 von der grün-roten Einheitsregierung Währings beschlossene Tempo 30-Limit in Innerwähring, zwischen Währinger Gürtel und Gersthof (ausgenommen Schienenstraßen), gilt als weiterer Anschlag auf geplagte Autofahrer und bewirkt gleichzeitig eine Temporeduktion des öffentlichen Verkehrs.

„Die FPÖ-Währing hat sich entschieden gegen diesen, mit knapper Mehrheit im Bezirksparlament beschlossenen, Antrag ausgesprochen“, erinnert der Währinger FPÖ-Bezirksparteiobmann LAbg. Udo Guggenbichler heute. 

Konkret betrifft eine flächendeckende 30er-Zone mehrere Straßen, die bisher von Tempo 30 ausgenommen waren: Martinstrasse, Gymnasiumstraße, Gentzgasse zwischen Gürtel und Aumannplatz, Währingerstraße zwischen Aumannplatz und Gersthoferstraße, Sternwartestraße und Anastasius-Grün-Gasse.

„Abgesehen von den vermehrten gesundheitschädlichen Abgasen und der Ablenkung vom Straßenverkehr durch die ständigen Kontrollblick auf den Tachometer werden `restriktive verkehrorganisatorische Maßnahmen´ (Tempo 30 Zonen) bei Durchzugsstraßen und Verbindungsachsen (Gentzgasse, Martinstraße) massiven Stau im Individualverkehr bedeuten – und das ist offenbar auch das einzige Ziel“, so der freiheitliche Klubobmann Köckeis verärgert. 

Die von Grün-Rot im Bezirk aufgezwungene Tempobremse betrifft nun aber auch bedauerlicherweise den öffentlichen Verkehr. Auf Landesebene propagiert Rot-Grün das Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel und bremst im Bezirk gleichzeitig die Linienbusse, die in der Sternwartestraße und Anastasius-Grün-Gasse unterwegs sind, aus. 

Köckeis bezweifelt, ob nun die Busse 35A, 37A und 40A, sehr zum Leidwesen der betroffenen Benutzer, die vorgegebenen Fahrpläne einhalten können. Guggenbichler fordert daher die Wiener Linien auf, die Einhaltung der Fahrpläne zu überprüfen, inwieweit eine Zeitverzögerung bei der Beförderung von Fahrgästen gegeben ist, anderenfalls sollte diese unnötige Zeitverzögerung im öffentlichen Verkehr umgehend zurückgenommen werden!

Die Währinger FPÖ vertritt den Standpunkt, dass Tempo 30 Zonen ausschließlich vor Kliniken, Schulen, Kindergärten und Altersheimen im Sinne der Verkehrssicherheit sinnvoll und vertretbar sind. „Überall sonst sollte die Straßenverkehrsordnung laut dem Gesetz ihre Anwendung finden und nicht ganze Bezirke lahmgelegt werden, nur weil eine Grüne Bezirksvorsteherin es umsetzen kann“, so Guggenbichler abschließend. 

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