Lercher weist „substanzlose Kritik“ von ÖVP-Karas an Burgenlands Landeshauptmann Niessl zurück

„Unsoziale Kurz-Politik und Anti-EU-Haltung der FPÖ bieten genügend Stoff für ÖVP-Chefkritiker aus Brüssel“

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher hat kein Verständnis für die jüngsten Wortmeldungen des ÖVP-Delegationsleiters im Europaparlament, Othmar Karas. „Die völlig substanzlose Kritik von Karas am burgenländischen Landeshauptmann Hans Niessl ist aufs Schärfste zurückzuweisen. Offenbar gefällt sich Karas mehr und mehr in seiner Paraderolle als Chefkritiker, der aus Brüssel ungefragt Zensuren verteilt. Man sollte meinen, dass Karas mit seiner durchaus berechtigten Kritik an der schwarz-blauen Regierung genügend beschäftigt ist, bietet doch die unsoziale Politik von Konzernkanzler Kurz und die Anti-EU-Haltung der FPÖ tatsächlich ein überreiches Betätigungsfeld für Kritiker“, sagt Lercher heute, Freitag. ****

Mittlerweile sei man es von Karas schon gewohnt, dass dieser zwar gut im Kritisieren sei, aber ganz schwach, wenn es darum geht, seiner Kritik Konsequenzen folgen zu lassen. „Würde Herr Karas zum Beispiel seine wiederholte Kritik an der Kurz-ÖVP tatsächlich ernstnehmen, müsste er sich schon längst aus der ÖVP verabschiedet haben. So aber erinnert mich Karas‘ Verhalten an das eines Jugendlichen, der an seinen Eltern zwar viel zu kritisieren hat, aber trotzdem nicht von daheim ausziehen will, weil es im ‚Hotel Mama‘ einen stets gut gefüllten Kühlschrank und immer frische Wäsche gibt“, betont Lercher gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. **** (Schluss) mb

 

 

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