FP Guggenbichler/Köckeis: Mega-Stau und Parkplatzvernichtung in Gersthoferstraße wegen Errichtung einer Radverkehrsanlage

Nächster Anschlag auf Währinger Verkehr durch rot-grüne Anti-Autofahrerlobby

Wien (OTS) - Zeitgleich mit dem rot-grünen Prestigeprojekt einer großzügigen Flaniermeile und Wasserrohrtausch in der Währingerstraße wird nun seit 10. Juli bis 31. August auf der Gersthoferstraße ein baulich getrennter Radweg in beide Fahrtrichtungen hergestellt. Die Straße wird in Richtung 19. Bezirk als Einbahn geführt. 

Verärgerte Autofahrer berichten von Mega-Stau in Richtung Norden mit steigenden Emissionswerten, der temporär bis zur Hernalser Hauptstraße zurückreicht. Dadurch ergibt sich zwischen Schöffelgasse und Czartoryskigasse in der Gersthoferstraße aufgrund des neu zu errichtenden Radweges eine weitere Parkplatzvernichtung von rund 50 Längsparkplätzen. Die Busstation 10A wird zudem mit einer Verkehrsinsel in die Fahrbahn gezogen, so dass kein PKW mehr vorbeifahren kann. „Der Fließverkehr wird somit ganz bewusst und gewollt gestoppt, Staus sind somit vorprogrammiert“, klagt der Währinger Bezirksparteiobmann LAbg. Udo Guggenbichler an.

Für ein nachhaltiges Ärgernis sorgt laut Bürgerinformationen auch die Tatsache, dass für einen Mann mit besonderen Bedürfnissen, der täglich von einem Fahrtendienst für den Transport in die Werkstätte abgeholt wird, keine Zufahrtsmöglichkeit mehr besteht.

Ein richtiges „Schmankerl“ der besonderen Art leisteten sich die Verkehrsexperten der zuständigen MA 46 in Zusammenarbeit mit der Bezirksvorstehung: Die Bewohner der Wielemansgasse müssen zum Einkaufen etwa am „Gersthofer-Platzl“ über den 17. Bezirk ausweichen. Es wurde nämlich die Wielemansgasse zur Sackgasse erklärt und in der Schöffelgasse kann man nur Richtung Hernals aufgrund von Abbiegeverkehrszeichen gelangen. „Was haben sich die verantwortlichen dabei gedacht? Das ist für die betroffenen Anrainer eine Zumutung der Sonderklasse“, so der FPÖ-Klubobmann Georg Köckeis.

„Die Errichtung des umstrittenen Luxus-Radweges in der Gersthoferstraße ist ein weiteres Beispiel von Steuergeldverschwendung in Millionenhöhe und reine Parkplatzvernichtung für eine mehr als überschaubare Frequenz des lokalen Radfahrverkehrs“, so Guggenbichler. Zusätzlich wird nämlich auf Wunsch der Bezirksvorstehung im Zuge der Arbeiten der MA 28 der Rad- und Gehwegbereich neu angelegt und eine gärtnerische Neugestaltung vorgenommen. Die Kosten belaufen sich auf einen fünfstelligen Eurobetrag, der aus Steuergeld aufzubringen ist.  „Der `Dank´ für diese sauteure Jagd auf Autofahrer ergeht an Vassilakou, Nossek und den selbsternannten Verkehrsexperten Knoflacher“, so Köckeis.

Die Währinger Freichheitlichen fordern die zuständigen Verkehrsexperten der MA  46 auf, im Zuge der Bautätigkeiten des Radweges in der Gersthoferstraße die Einbahnrichtung in der Wielemansgasse ab Höhe Schöffelgasse sowie einen Teil der Alseggerstraße Richtung Czartoryskigasse umzudrehen, um ein effizientes Abfahren der Anrainer Richtung Norden in den 18. Bezirk zu ermöglichen. „Die FPÖ hat die Errichtung der von den Radlern nicht angenommenen Luxus-Radwegen in Wien stets abgelehnt, lehnen die einseitige rot-grüne Pedalritter-Klientelpolitik in der Stadt auch weiterhin nachhaltig ab und wollen Bürger von Betroffenen zu Beteiligten machen“, so Guggenbichler abschießend.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ Wien
Andreas Hufnagl
Pressereferent
0664 1535826
andreas.hufnagl@fpoe.at
www.fpoe-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001