BM Hartinger-Klein: Weiterentwicklung der gesundheitlichen Primärversorgung gesichert

Bundesministerin Mag. Beate Hartinger-Klein und Andrew McDowell, Vizepräsident der EIB, stellen Primärversorgungseinheiten in Österreich auf feste Beine

Wien (OTS) - „Mit dieser Vereinbarung ist die Grundlage für die längerfristige Aufwertung der Primärversorgung in Österreich geschaffen worden. Damit wird sichergestellt, dass Gründer von Primärversorgungseinheiten Zugang zu attraktiven Finanzierungsmöglichkeiten erhalten“, kommentiert Bundesministerin Mag. Beate Hartinger-Klein die Unterzeichnung der Beratervereinbarung zwischen dem BMASGK und der Europäischen Investitionsbank (EIB).  „Die Primärversorgung ist die erste Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger, wenn es um die Gesundheitsversorgung geht. Damit ist die Primärversorgung ein wesentlicher und zentraler Bestandteil des österreichischen Gesundheitssystems“,  so Hartinger-Klein.

Die EIB ist die Institution der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen.  Es ist beabsichtigt, dass sich die EU-Bank an den Projekten zum Ausbau der gesundheitlichen Primärversorgung beteiligt, wenn diese die Voraussetzungen der EIB sowie des Europäischen Fonds für Strategische Investitionen (EFSI) erfüllen.  Der für das Geschäft der EU-Bank in Österreich zuständige Vizepräsident Andrew McDowell sagte dazu: „Die EIB steht absolut hinter dem Ziel der Regierung, eine verbesserte, qualitativ hochwertige und effiziente Behandlung der Patienten sicher zu stellen.“  Bis 2021 sollen landesweit 75 neue Primärversorgungseinheiten errichtet werden. Das Investitionsvolumen dafür wird 200 Millionen Euro betragen. „Mit unserem Beratungsservice ebnen wir den Weg, um frühzeitig alle Punkte zu klären, sodass entsprechend den Vorgaben der EIB und des EFIS rasch entschieden werden kann, ob und wie sich die EU-Bank an der Finanzierung beteiligt“, so McDowell.

Für die Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz ist die Unterzeichnung der Vereinbarung ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung der gesundheitlichen Primärversorgung in Österreich. „Wir wollen ein Umfeld schaffen, das zur Gründung von Primärversorgungseinheiten ermutigt. Dafür ist eine Hilfestellung bei der Finanzierung und der bestmöglichen Nutzung von Förderungen essentiell“, erklärt Bundesministerin Hartinger-Klein abschließend.

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