Rendi-Wagner: Kurz und Strache müssen Appelle gegen Zerstörung des Gesundheitswesens endlich ernst nehmen

Wien (OTS/SK) - „Nachdem die täglichen Verunsicherungen der Menschen durch Schwarz-Blau kein Ende nehmen, schließen sich schon Allianzen gegen die Pläne der Kurz/Strache-Regierung quer über alle Institutionen hinweg. Das haben wir in Österreich bis dato nicht erlebt. Es ist zu hoffen, dass die Appelle endlich fruchten, bevor Österreichs solidarisches Gesundheitssystem endgültig nachhaltig zerstört ist und nur mehr Menschen mit ausreichend dicker Brieftasche medizinisch versorgt werden“, unterstützt SPÖ-Gesundheitssprecherin Pamela Rendi-Wagner die breite Allianz aus Gewerkschaft, Ärztekammer und Sozialversicherung und deren Appell an die Regierung, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukommen. ****

Die schwarz-blaue Kürzungspolitik im Gesundheitswesen bedeute einen Rückschritt in der Versorgung der Menschen, die sich nachhaltig negativ auswirke. „Denn alles, woran die Sozialversicherungen derzeit im Interesse von PatientInnen und ÄrztInnen arbeiten, planen und bauen ist in Gefahr, weil durch die überfallsartigen Maßnahmen von Ausgabenbremse, Baustopp und Befristung von Personal in den Gesundheitseinrichtungen schwer Verträge abgeschlossen und eingehalten werden können“, so Rendi-Wagner. Das ziehe Schäden und Kosten im Gesundheitswesen nach sich, die sich auf die Gesundheit der Menschen auswirken werden.

Erstmalig in Österreich seien die Patientenzahlen in den Spitalsambulanzen rückläufig, „das heißt, die Gesundheitsreform wirkt“. Aber dazu muss die medizinische Nahversorgung im Sinne eines flächendeckenden Hausärztesystems konsequent weiter ausgebaut werden. „Das hat sich jetzt erledigt, denn der Bau von weiteren Hausarztzentren, CT/MRT-Einrichtungen, Zahnambulanzen oder Schmerzzentren ist mit dem Kürzungsdiktat nicht mehr möglich und die Gesundheitsreform ist in akuter Bedrängnis. Bitte überdenken Sie diese patientenfeindliche Haltung nochmals, bevor es zu spät ist, denn wer heute an der Gesundheit spart, wird morgen einen hohen Preis dafür zahlen“, appelliert auch Rendi-Wagner an Kurz und Strache. (Schluss) mb/sl/mp

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