Reimon zum Hinkley Point-Urteil: Subventionen für Erneuerbare statt Hochrisikotechnologie Atomkraft

Köstinger muss Euratom-Reform zur Priorität machen und alle rechtlichen Instanzen ausschöpfen

Brüssel (OTS) - Österreichs Klage gegen die Subventionen für das Atomkraftwerk Hinkley Point wurde heute am EuGH abgewiesen.

Michel Reimon, wettbewerbspolitischer Sprecher der Grünen und Co-Delegationsleiter im Europaparlament, sagt: “Ohne staatlichen Beihilfen gäbe es schlichtweg keine neuen Atomkraftwerke in Europa. Nach Jahrzehnten an Subventionen bleibt Atomkraft teuer, unrentabel und unberechenbar. Die Kommission hält an Wettbewerbsverzerrung im Energiesektor fest - zu Lasten unserer Sicherheit und unserer erneuerbaren Zukunft. Dabei versteckt sie sich hinter dem verstaubten Euratom-Vertrag. Die österreichische Ratspräsidentschaft und Umweltministerin Elisabeth Köstinger müssen die Reform des Euratom-Vertrages zur Priorität machen, um eine Neuausrichtung der europäischen Energiepolitik gegen die Atomlobby zu beginnen.”

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Inge Chen
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