Kickl in ÖSTERREICH: "Bleibe dabei: Keine Asylanträge in EU-Zentren und auf europäischem Boden"

Innenminister: "Ich mache keinen Rückzieher"

Wien (OTS) - Im Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Donnerstagsausgabe) weist FPÖ-Innenminister Herbert Kickl Berichte über einen Rückzieher bei seiner Asyl-Linie zurück. Kickl hält an seinem Plan fest, dass es auf EU-Boden sowie in EU-Anlegezentren keine Asylanträge mehr geben dürfe.

"Ich mache keinen Rückzieher. Das sind unterschiedliche Bereiche. Wir sollen jetzt im Innenministerrat die Beschlüsse des EU-Rates umsetzen. Es geht um Außengrenzschutz und einen Paradigmenwechsel in der Asyl-Politik", so Kickl im ÖSTERREICH-Interview.

Auf die ÖSTERREICH-Frage, ob es also tatsächlich kein Recht mehr auf Asylanträge in den geplanten EU-Anlegezentren geben solle, antwortet Kickl: "Natürlich. Diese geplanten Plattformen sind für Menschen, die aus dem Mittelmeer gerettet wurden. Wenn man dort Asylanträge stellen dürfte, würde man einen Anreiz für Schlepper schaffen. Wir wollen aber genau dieses Schlepperwesen zerschlagen. Mein Ziel bleibt, dass man auf europäischem Boden überhaupt keine Asylanträge stellen darf, außer es handelt sich um ein unmittelbares Nachbarland der EU."

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