Wölbitsch/Schwarz zu Kopftuch-Verbot: Gleiche Entwicklungschancen für alle Kinder bieten

Entstehung von Parallelgesellschaften verhindern - Entwicklung der Kinder steht im Mittelpunkt - Fokus auf Betreuungsplätze für die Jüngeren

Wien (OTS) - „Das von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Kopftuchverbot für Kinder in Kindergärten und Volksschulen ist absolut notwendig und ein wichtiger Schritt, um die Entstehung von Parallelgesellschaften zu verhindern. Das Kopftuch ist ein politisches Zeichen, das in Kindergärten und Volksschulen nichts zu suchen hat. Unser Ziel muss es sein, allen Kindern von Beginn an die gleichen Entwicklungschancen zu bieten“, so ÖVP Wien Stadtrat Markus Wölbitsch und Bildungssprecherin Sabine Schwarz, die weiter hervorhebt: „Das Recht auf Gleichberechtigung haben schon die Jüngsten.“

Gerade in Wien gibt es konkrete Herausforderungen im Bildungs- und Integrationsbereich. Ob Islam-Kindergärten, mangelnde Deutschkenntnisse oder Gewalt an der Schule – das Wohl und die Entwicklung der Kinder müssen im Mittelpunkt stehen. „Rot-Grün hat hier bisher untätig zugesehen.  Es kann nicht sein, dass geduldet wird, dass Mädchen gezwungen werden Kopftücher zu tragen. Daher ist die Initiative der Bundesregierung ein wichtiger und richtiger Schritt, um die bestmögliche Entwicklung zu einem selbstbestimmten Leben zu ermöglichen“, so Wölbitsch.

Als unverständlich bezeichnet die Bildungssprecherin den Vorwurf von Stadtrat Czernohorszky, dass es nun weniger Anstrengungen für die Kindergärten gäbe. „Bildungsstadtrat Czernohorszky rühmt sich selbst immer damit, dass es in Wien ein Überangebot der Betreuungsplätze der 3 bis 6-Jährigen gibt. Damit ist es vollkommen klar, dass der Fokus wie von Familienministerin Bogner-Strauß vorgesehen beim Ausbau der Betreuungsplätze bei den Jüngeren liegt“, so Schwarz abschließend.

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