Kärnten erwartet sich vom Bund fairen Anteil an zusätzlichem Sportbudget

LH Kaiser: Bund sollte sich bei Investitionen in Kärntner Sportinfrastruktur beteiligen – Mit modernen Sportstätten mehr Jugendliche begeistern und internationale Events holen

Klagenfurt (OTS/LPD) - Kärnten erwartet sich vom Bund zusätzliche Gelder für dringend notwendige Investitionen in die Sportinfrastruktur. Nachdem laut aktuellen Medienberichten im Sportministerium in Summe 106 Millionen Euro an Rücklagen gebildet wurden, erwartet sich Kärntens Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser einen fairen Anteil für sein Bundesland in Form eines „Kärntner Sport-Paketes“.

   „Wir wollen in Kärnten – und ich denke, das wollen auch die Sportverantwortlichen auf Bundesebene, mehr Menschen und insbesondere wieder mehr Kinder und Jugendliche dazu motivieren, sich sportlich zu betätigen. Das kann nur gelingen, wenn wir ihnen moderne Sportinfrastrukturangebote zur Verfügung stellen und mit nationalen und internationalen Sportveranstaltungen eine Zusatzmotivation geben können“, begründet Kaiser. Neben vielen kleineren sanierungsbedürftigen Sportanlagen, z.B. im Bereich der Fußball-, Tennis-, Stocksport- und anderer Sportvereine, gebe es in Kärnten auch bei größeren Projekten dringenden Bedarf an Bundesunterstützung. Als Beispiele nennt Kaiser etwa die noch immer ausstehende Zusage einer Bundesbeteiligung für die zweite Eishalle in Villach, die geplante Biathlonanlage in der Villacher Alpenarena, die Überdachung des Stadionbades Wolfsberg oder etwa ein Sporthotel für Teilnehmer an Sportbewerben und Trainingsgäste in der Nähe des Olympiazentrums. Auch eine Bundesunterstützung für die Special Olympics Winterspiele 2020 in Villach wäre laut Kaiser wünschenswert.

   Kärnten habe in den letzten Jahren immer seinen Anteil geleistet, damit der Bund seine Budgetziele nach Maastricht erreicht, sieht der Landeshauptmann seine Erwartungen berechtigt. Er werde die Ansprüche Kärntens für ein „faires Kärntner Sport-Paket“ jedenfalls sofort schriftlich beim Sportminister deponieren. „Ich erwarte mir für Kärnten, für unsere Bevölkerung und insbesondere für unsere Jugend auch eine entsprechende Zusage und in weiterer Folge rasche Detailgespräche“, betont Kaiser.

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