Halbfinale: Kroatien vs. England – 2 zu 1

Eine Analyse der Volkswirtschaften

Wien (OTS) -

  • Eine Analyse der Volkswirtschaften
  • EU-Stimmung und Wirtschaftswachstum sprechen für Kroatien
  • Kaufkraft spricht für England 

Wer siegt morgen im WM-Halbfinale? Kroatien oder England? UNIQA hat sich einige volkswirtschaftliche Kennzahlen angeschaut und hier geht das Mach 2 zu 1 für Kroatien aus – England als Teil des Vereinigten Königreichs geht als Verlierer vom Platz. Im Halbfinale treffen jene Mitgliedsstaaten mit den wohl unterschiedlichsten EU-Integrationsplänen aufeinander. Während das Vereinigte Königreich am 29. März 2019 nach 46-jähriger Mitgliedschaft aus der Europäischen Union austreten wird, ist Kroatien mit dem Beitritt am 1. Juli 2013 der derzeit jüngste Mitgliedsstaat.

1:0 für Kroatien: der Wohlfühlfaktor und EU-Erweiterung
Trotz der erst kurzen Dauer ihrer Zugehörigkeit fühlen sich mehr Kroaten als Bürger der EU, nämlich 64 Prozent. Im Vereinigten Königreich sind es nur 57 Prozent. Insbesondere herrschen divergierende Vorstellungen über die zukünftige Aufnahme neuer Mitgliedstaaten. Während 59 Prozent der Kroaten einer EU-Erweiterung positiv gegenüberstehen, trifft dies laut Eurobarometer auf lediglich 42 Prozent der Engländer zu.

1:1 – England holt bei der Kaufkraft auf
Auch aus volkswirtschaftlicher Perspektive bestehen deutliche Unterschiede. Die Kaufkraft pro Kopf, ein Indikator für wirtschaftliche Entwicklung, liegt in Kroatien bei 60 Prozent, im Vereinigten Königreich bei 108 und im Großraum London sogar bei 187 Prozent des EU Durchschnitts (2016, Eurostat).

2:1 – Wirtschaftswachstum in Kroatien holt den entscheidenden Punkt
„Die kroatische Wirtschaft nahm in den letzten Jahren deutlich an Fahrt auf. Sowohl 2016 als auch 2017 betrug das Wirtschaftswachstum 3,2 Prozent, welches vorwiegend durch die heimische Nachfrage, Konsum der Haushalte und Investitionen, getrieben wurde. Im Vereinigten Königreich trübt sich die wirtschaftliche Entwicklung hingegen ein. Das Wirtschaftswachstum hat sich in den letzten Jahren verlangsamt (2015: 2,3 %, 2016: 1,8 %, 2017: 1,7 %) und wird auch 2018 weiter fallen (Prognose der Bank of England: 1,4 %)“, so Franz Xaver Zobl, Analyst von UNIQA.


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