Abgas-Skandal/Umfrage: Verbreitete Kunden-Beschwerden, 67 % der Autos nach Update schadhaft, Preisverfall am Gebrauchtwagen-Markt

„So ein Auto würde ich nie kaufen“: Umfrage unter Konsumenten und Unternehmer über Folgen des Abgas-Skandals zeigt, dass Update zu zahlreichen technischen Folgeproblemen führt

Wien (OTS) - Der Verein „COBIN claims – Plattform für Sammelklagen/Sammelaktionen“ hat nach der Initiierung der Sammelklagen-Aktion „dieselklage.at“ im Zuge des Abgas-Skandals bei VW und anderen Autokonzernen eine Umfrage unter geschädigten Diesel-Kfz-Eigentümern (darunter fast ausschließlich Halter von Autos der VW-Konzernmarken) durchgeführt. Die Auswertung der Umfrage und Berichte der einzelnen Betroffenen zeichnen ein vernichtendes Bild – vor allem bezüglich Auswirkungen der verpflichtenden Updates für Auto-Eigentümer, Folgeschäden, Wertverluste, aber auch im Umgang mit Kunden.

Das Ergebnis der Umfrage ist ernüchternd. Mehr als 450 betroffene Autobesitzer (n=453), die fast ausschließlich bereits bei „dieselklage.at“ registriert sind, haben sich an der Umfrage beteiligt – zum Großteil Konsumenten, jeder achte Teilnehmer an der Umfrage ist aber Unternehmer bzw. repräsentiert ein Unternehmen. Die Eckpunkte:

• Bei 91 Prozent der Teilnehmer wurde bereits am Wagen ein Software-Update durchgeführt. Ein Teil der Befragten – nämlich 6 % –  weigert sich aus Furcht vor Schäden am Auto, dieser (zT. behördlich angeordneten) Maßnahme Folge zu leisten.

• Zwei Drittel oder 67 % der Befragten berichtet von Mängeln, die nach dem Update entstehen.

• 16 % sprechen von massiven Problemen, die am Wagen auftraten.

• Die Bandbreite reicht von ärgerlichem Lüftergeräusch wegen überhitzender Motoren bis hin zu Fahrzeugen, die im Verkehr liegen bleiben und so zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen.

• Unisono wird von einem drastischen Wertverlust bei den Autos gesprochen. Rund die Hälfte der Befragten hat sich erkundigt, was der Wagen im Verkauf derzeit noch bringt – mit ernüchterndem Ergebnis: Kaum jemand will derzeit seinen Wagen verkaufen, weil der Preis zu niedrig ist. 

Alle weiteren Informationen - inklusive Charts und zahlreichen Ziaten aus Beschwerde-Nachrichten betroffener Kunden - entnehmen Sie der angeschlossenen Pressemappe.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Oliver Jaindl
Obmann COBIN claims, Geschäftsführer "dieselklage.at"
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