Arbeitszeit – Lercher: „Arbeiterverräter Strache laufen die Arbeitervertreter davon“

Glückwunsch an Obmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer zum FPÖ-Parteiaustritt – Bald fällt nur mehr Strache auf seine eigenen Lügen herein

Wien (OTS/SK) - In den Reihen der FPÖ greift zunehmend die Erkenntnis um sich, dass FPÖ-Chef Strache bis hin zum Wähler- und Arbeiterverrat alles tut, um weiterhin Vizekanzler von Kurz‘ Gnaden zu sein. „Strache, vor kurzem noch lautstarker Kritiker der Arbeitszeitverlängerung, ist seit FPÖ-Regierungseintritt glühender Fan der arbeitnehmer- und familienfeindlichen 60-Stunden-Woche, spricht gegen alle Fakten von einem guten Gesetz und einer Win-Win-Situation für die Arbeitnehmer. Doch offensichtlich fällt bald nur mehr Strache selbst auf seine eigenen Lügen herein. Denn immer mehr FPÖ-Funktionäre wenden sich mit Grausen von der FPÖ ab“, sagt Lercher zum heute, Mittwoch, bekanntgewordenen Parteiaustritt des Tiroler Obmanns und stellvertretenden Bundesobmanns der Freiheitlichen Arbeitnehmer Heribert Mariacher. ****

„Glückwunsch an Heribert Mariacher, der so wie der freiheitliche Fraktionschef in der AK Tirol Franz Ebster erkannt hat, dass die FPÖ für täglich praktizierten Arbeiterverrat steht und aus dieser Erkenntnis mit dem Austritt aus der FPÖ die richtige Konsequenz gezogen hat“, sagt Lercher gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer betont weiters: „Für alle, die ein soziales Gewissen haben und die sich wirklich ohne Wenn und Aber für die ArbeitnehmerInnen einsetzen wollen, gibt es nur eine politische Alternative – und das ist die SPÖ. Wir laden deshalb alle enttäuschten und heimatlos gewordenen FPÖ-Wähler ein, sich zu fragen, wer wirklich die Interessen der kleinen Leute vertritt - Die SPÖ, die politische Alternative“, sagt Lercher.

Für Lercher ist angesichts der sich häufenden Austritte von hochrangigen Funktionären aus der FPÖ klar: „Es wird mit jedem Tag deutlicher, dass die FPÖ keine Partei für Arbeitnehmer ist, sondern einfach nur die Feigste Partei Österreichs und der Steigbügelhalter für die unsoziale Politik von Konzernkanzler Kurz.“ (Schluss) mb/mr

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