Ö1-Wirtschaftsmagazin „Saldo“ am 6.7.: „Saibling halb-wild“ – Fischzucht im Ausseerland

Wien (OTS) - Über Fischzucht und halb-wilde Saiblinge spricht Barbara Battisti mit den Experten der Fischerei Ausseerland – in „Saldo – das Wirtschaftsmagazin“ am Freitag, den 6. Juli um 9.42 Uhr in Ö1.

Fisch gehört in Österreich nicht unbedingt zu den wichtigsten Nahrungsmitteln – knapp acht Kilo essen wir davon durchschnittlich pro Kopf und Jahr, Meeresfrüchte schon mitgerechnet. Zum Vergleich:
vom Schweinefleisch sind es gut 38 Kilo pro Kopf und Jahr. Doch die Nachfrage nach Fisch ist in den vergangenen Jahren gestiegen und die Fischzucht ist eine Nische mit Potential. Derzeit kommen erst 30 Prozent der in Österreich erzeugbaren Süßwasserfisch-Arten aus heimischer Zucht, langfristig soll die Inlandsversorgung auf 50 Prozent steigen. Den größten Anteil der heimischen Fischproduktion machen mit knapp 2.500 Tonnen die Salmoniden aus, also Forellen und Saiblinge, großteils aus dem Salzkammergut und dem Ausseerland. Wildfang aus den Seen ist aber nur in sehr begrenzten Mengen und auch nur vom Frühling bis in den Herbst verfügbar. Eine hochwertige Alternative ist die Wildzucht – die Nachkommen von Fischen aus den Seen werden in Zuchtbecken langsam großgezogen, halb-wild sozusagen. Dazu benötigt man kaltes sauerstoffreiches Wasser. Beste Voraussetzungen dafür gibt es im steirischen Salzkammergut. Hier werden vor allem Saiblinge herangezogen, der typische Fisch der Region. Barbara Battisti hat sich bei den Experten der Fischerei Ausseerland auf die Suche nach den halb-wilden Saiblingen gemacht.

Rückfragen & Kontakt:

ORF Radio Öffentlichkeitsarbeit
Claudia Zinkl
Tel.: +43 1 360 69 – 19121
mailto: claudia.zinkl@orf.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HOA0002