Raiffeisen Oberösterreich nimmt als erste österreichische Bank am neuen europaweiten Smartphone-Zahlungssystem Blue Code teil

Blue Code stellt im Rahmen der bewährten Mobile Payment-Strategie der Raiffeisenbankengruppe Oberösterreich eine wichtige Erweiterung des Servicespektrums dar. Wir können damit unseren Kundinnen und Kunden eine einfache und bequeme Bezahlmöglichkeit mit dem Smartphone bieten und ermöglichen damit erstmals auch iPhone Benutzern eine mobile Bezahllösung. Zusätzlich bietet Blue Code den Vorteil, dass bei dieser europäischen Lösung sämtliche Kundendaten ausschließlich bei der Hausbank liegen
Heinrich Schaller, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich

Wien (OTS) -

  • Europa hat mit dem Zahlungssystem Blue Code ab sofort sein eigenes und grenzübergreifendes Regelwerk für Zahlungen per Smartphone.
     
  • Nach Instituten der deutschen Sparkassen-Finanzgruppe tritt die Raiffeisenbankengruppe Oberösterreich mit mehr als 940.000 Kunden als erster österreichischer Teilnehmer dem neuen europaweiten Mobile Payment-System der Blue Code International AG bei.

Weltweit gibt es sechs große Zahlungssysteme. Nur Europa hatte bisher kein eigenes Regelwerk. Das ändert sich ab sofort: Nachdem bereits mehrere Finanzinstitute aus der größten Bankengruppe der EU, der deutschen Sparkassen-Finanzgruppe, beigetreten sind, nimmt nun auch die Raiffeisenbankengruppe Oberösterreich als erstes österreichisches Finanzinstitut am neuen europaweiten Smartphone-Zahlungssystem Blue Code teil.

„Blue Code stellt im Rahmen der bewährten Mobile Payment-Strategie der Raiffeisenbankengruppe Oberösterreich eine wichtige Erweiterung des Servicespektrums dar. Wir können damit unseren Kundinnen und Kunden eine einfache und bequeme Bezahlmöglichkeit mit dem Smartphone bieten und ermöglichen damit erstmals auch iPhone Benutzern eine mobile Bezahllösung. Zusätzlich bietet Blue Code den Vorteil, dass bei dieser europäischen Lösung sämtliche Kundendaten ausschließlich bei der Hausbank liegen, erklärt Heinrich Schaller, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich.

„Blue Code hat nun offiziell den Aufstieg zum europaweit gültigen Regelwerk für bargeldlose Zahlungen per Smartphone, zum sogenannten ‚European Payment Scheme‘, geschafft. Wir freuen uns, dass Raiffeisen Oberösterreich als führende regionale Bankengruppe das Ziel eines eigenen europäischen und über Landesgrenzen hinweg funktionierenden Handy-Bezahlverfahrens unterstützt und den Rollout vorantreibt“, sagt Christian Pirkner, CEO der Blue Code International AG.

„Der Trend geht eindeutig in Richtung Mobile Payment und wir als Raiffeisenbankengruppe OÖ wollen das Thema führend mitgestalten. Als innovative Smartphone-Zahlungslösung inklusive Händler-Bonusprogrammen passt Blue Code daher perfekt in unsere Digitalisierungsstrategie“, ergänzt Stefan Sandberger, im Vorstand der RLB OÖ unter anderem zuständig für den gesamten Bereich Zahlungsverkehr. Ab sofort können die Privatkunden von Raiffeisen OÖ Blue Code direkt mittels Blue Code App in Verbindung mit der Mobile Banking App ELBA aktivieren und sofort mit bargeldlosen Zahlungen am iPhone und Android-Smartphone starten. 

Grenzübergreifend mit dem Smartphone zahlen ist jetzt möglich

Blue Code funktioniert wie eine digitale Geldbörse mit Direktanbindung ans Girokonto. Kunden von Raiffeisen OÖ können nicht nur ihre Raiffeisenkonten einbinden, sondern auch ihre Konten bei anderen österreichischen Banken. „Die Blue Code-App zeigt einen Strichcode am Handy-Display, der an der Händlerkasse einfach per Handscanner eingelesen wird – und fertig. Zahlungen im Inland und im Ausland werden wie gewohnt vom verknüpften Girokonto der Hausbank abgebucht“, erklärt Pirkner den Bezahlvorgang. „Als optisches Bezahlverfahren bietet es dabei den großen Vorteil, dass Händler Blue Code schnell in ihre bestehenden Registrierkassen einbinden können und nicht in zusätzliche Bezahlterminals investieren müssen.“ Aktuell ist Blue Code in die Registrierkassen von über 85 Prozent des Lebensmitteleinzelhandels, darunter die REWE-Marken Billa und Merkur sowie alle Märkte der Spar-Gruppe, und bei vielen weiteren Händlern in Österreich und Deutschland integriert. 

Europe first: Blue Code setzt auf europäische Datenschutzstandards und Anonymität

Der aktuelle Facebook-Skandal hat es wieder gezeigt: Während Kundendaten in Übersee kaum vor Missbrauch geschützt sind, etabliert sich Europa mit der Ende Mai gestarteten EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) noch stärker als sicherer Hafen für sensible, personenbezogene Daten.

„Höchste Datenschutzstandards sind ein absolutes Muss. Blue Code ist so konzipiert, dass keine persönlichen Daten die Bank verlassen und keinerlei Informationen mit irgendwelchen Drittparteien geteilt werden. Eine anonyme Identifikationsnummer leitet die Abbuchung vom Girokonto des Kunden ein. Dadurch bleiben die Kundendaten sicher verwahrt bei der Bank. Weder der Händler noch Blue Code wissen, wer bezahlt hat“, sagt Sandberger. Jeder Strichcode ist nur einmal gültig und verfällt nach vier Minuten. Die Blue Code-App ist mit einem geheimen PIN und bei iPhones auch mit Touch-ID (Fingerabdruck) gesichert. „Nur mit einem eigenen europäischen ‚Payment-Scheme‘ wie Blue Code können wir weiterhin den sicheren Umgang mit Kundeninformationen gewährleisten und das Vertrauen der Konsumenten stärken“, ergänzt Pirkner. 

Mehrwert der digitalen Geldbörse am Handy gegenüber Bar- und Kartenzahlungen

Neben dem Fokus auf Datenschutz hat Blue Code in den letzten Jahren ein umfassendes Ökosystem um seinen mobilen Bezahldienst aufgebaut, das einen wesentlichen Mehrwert gegenüber Bargeld und Kartenzahlungen bietet. Die Smartphone-Zahlungslösung ist nicht nur universell in Geschäften mit Registrierkassen (POS), an Automaten, in der Gastronomie, im Onlinehandel (E-Commerce) und bei In-App-Zahlungen (M-Commerce) einsetzbar, sondern lässt sich am Handy automatisch mit den digitalen Kundenkarten und Kundenbindungsprogrammen des Handels verknüpfen. „Neben den großen Handelsketten können nun auch kleinere Händler mit minimalem Aufwand Zahlungen per Smartphone akzeptieren, ihre papierbasierten Gutscheine, Stempelpässe und Rabattmarken am Handy digitalisieren oder neue Bonus- und Treueprogramme, wie etwa digitale Sammelpässe, starten“, erklärt Pirkner die Vorteile.

So ist Blue Code beispielsweise mit den Sportsclub-Karten von Hervis verknüpft und in die Kundenkarten-App mobile-pocket sowie in die Fan-App des deutschen Traditionsvereins 1. FC Köln integriert. Digitale Sammelpässe am Smartphone laufen aktuell bei der Back- und Bistrokette Baguette von MPreis und den Wiener Saftbars der Juice Factory. „Wir arbeiten parallel in mehreren Ländern mit Hochdruck am Ausbau unseres europäischen Netzwerks an Banken- und Handelspartnern, damit Kunden im gesamten Wirtschaftsraum der EU über Landesgrenzen hinweg per Smartphone zahlen können“, gibt Pirkner einen Ausblick auf die kommenden Meilensteine.

Rückfragen & Kontakt:

Tanja Mantz
Head of Marketing
Blue Code International AG
Wipplingerstraße 32/19b, 1010 Wien
E t.mantz@bluecode.com
M +43 676 44 720 71

Alexander Tschida
Himmelhoch PR
Alser Straße 45/6, 1080 Wien
E alexander.tschida@himmelhoch.at
M +43 650 44 58 002

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