PVÖ-Edlinger: Auch künftigen Pensionisten drohen Einkommensverluste

Am Beispiel der mit aller Macht durchgedrückten neuen Arbeitszeitregelung zeigt sich einmal mehr die unsoziale Politik von Türkis-Blau

Wien (OTS) - „Schon jetzt bekommen die Arbeitnehmer pro Jahr 45 Millionen Mehr- bzw. Überstunden nicht bezahlt. Durch die von der ÖVP-FPÖ-Koalition mit aller Macht durchgedrückte neue Arbeitszeitregelung ist zu befürchten, dass sich diese Zahl weiter erhöht. Da nicht ausbezahlte Überstunden sich letztlich auf die Pensionshöhe auswirken, droht vielen künftigen Pensionisten eine niedrigere Pension“, befürchtet die Vizepräsident des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) und Landespräsident des PVÖ Wien Rudolf Edlinger.

 

„Durch die neue Arbeitszeitregelung sind zudem bestehende wie künftige Betriebsvereinbarungen durchaus gefährdet“, so Edlinger weiter. „Da auch der Betriebsrat künftig bei der von Unternehmern angeordneten Mehrleistung von bis zu täglich 12 bzw. wöchentlich 60 Stunden wie von Türkis-Blau gewünscht kein Mitspracherecht mehr haben wird, stehen für mögliche Ungereimtheiten Tür und Tor offen. Nicht zuletzt, weil natürlich auch Kurz und Strache wissen, dass Freiwilligkeit bei angeordneten Überstunden eine Chimäre ist. Die Behauptungen von Türkis-Blau sind nichts als Augenauswischerei und eine Bestätigung ihrer höchst unsozialen Politik zu Lasten der Arbeitnehmer und Pensionisten und zu Gunsten der Unternehmer“,  so Edlinger.

 

„Nach der drohenden De-facto-Kürzung ohnehin niedrigster Pensionen durch die von der ÖVP-FPÖ- Regierung geplante Mindestsicherungsreform und den Wegfall der Notstandshilfe drohen nun auch durch die neue Arbeitszeitregelung Einschnitte für die künftigen Pensionisten bei ihren Altersbezügen. Auch und vor allem deshalb spricht sich auch der PVÖ vehement gegen die auf Biegen und Brechen verordnete neue Arbeitszeitregelung sowie gegen die Politik der Regierung im Zusammenhang mit der Mindestsicherung aus“, schloss Edlinger. (Schluss)

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