SPÖ NÖ fordert Aufklärung und Prävention in Sachen Mariazellerbahn

LAbg. Razborcan stellt Anfrage an zuständigen Landesrat Schleritzko

St. Pölten (OTS) - „Nach dem fürchterlichen Unglück der Mariazellerbahn, bei dem 3 Menschen schwer und 31 leicht verletzt wurden, stellt sich die Frage, ob man vor und nach dem Unfall nicht anders handeln hätte können. Man darf hier jedenfalls nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“, mahnt der Verkehrssprecher der SPÖ NÖ, LAbg. Gerhard Razborcan.

Konkret geht es um die Frage, warum es ab dem Unfallzeitpunkt rund 47 Minuten gedauert hat, bis die Fahrleitung stromlos und geerdet war, sowie die Einsatzkräfte zu den Verletzten konnten. „Die Einsatzkräfte mussten nahezu 30 Minuten tatenlos vor Ort ausharren und auf die verunfallten Fahrgäste einwirken, damit diese den Zug nicht verlassen und sich so der Gefahr eines Stromschlages aussetzen“, ärgert sich Razborcan, der weiters die schmale Personalstruktur der NÖVOG, die auf der Mariazellerbahn keine Fahrdienstleiter mitführt und Bahnhöfe zu einem Großteil unbesetzt lässt, bemängelt. „Hier wird eindeutig an der falschen Stelle gespart, deswegen möchte ich ausdrücklich eine Überprüfung der vorhandenen Ressourcen anregen und die unbedingte Modernisierung der Mariazellerbahn einfordern – sie ist immerhin eine Hauptverbindungsroute vom Pielachtal nach St. Pölten. Moderne Zugsysteme, die Geschwindigkeiten überwachen und gegebenenfalls Anomalien der Zugsgarnitur frühzeitig feststellen und aufzeigen können, sind unabdingbar. Der hierfür verantwortliche Landesrat Schleritzko hat hier, im Sinne der SchülerInnen und PendlerInnen, rasch zu handeln“, so Gerhard Razborcan abschließend.

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