• 29.06.2018, 14:39:36
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VVV-Bilanz 2017: Bus und Bahn kommen gut an

LR Rauch: Mehr Fahrgäste öffentlich unterwegs, elektronische Services werden intensiv genutzt

Utl.: LR Rauch: Mehr Fahrgäste öffentlich unterwegs, elektronische
Services werden intensiv genutzt =

Bregenz (OTS) - (VLK) – Mobilitätslandesrat Johannes Rauch und
Verkehrsverbund-Geschäftsführer Christian Hillbrand zogen heute
(Freitag) in der HTL Bregenz eine positive VVV-Bilanz: 2017
verzeichneten die Partner im Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) wieder
einen spürbaren Zuwachs beim Verkauf von Jahreskarten und
Einzelfahrscheinen. Einen wesentlichen Anteil der Fahrgäste machen
Schülerinnen und Schüler aus. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt lag
2017 im technischen Bereich: Die Bordtechnik in den Linienbussen wird
erneuert, nahezu alle sind bereits mit kostenlosem WLAN für die
Fahrgäste ausgestattet.
69.488 verkaufte Jahreskarten, 4.094.300 verkaufte
Einzelfahrscheine inklusive der Veranstaltungskooperationen, 23,7
Millionen Linienkilometer von Bus und Bahn: So kann der
Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) einige Eckdaten des Geschäftsjahres
2017 in Zahlen fassen. Im Vergleich zum Vorjahr gab es wieder
erfreuliche Zuwächse sowohl bei den Jahreskarten (plus 5,7 Prozent)
als auch bei den Einzelkarten (plus 3,5 Prozent).
„Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der VVV-Jahreskartenbesitzerinnen
und –besitzer weiter an: Gegenüber 2016 wurde ein Zuwachs von 3.733
Personen verzeichnet – das ist die Bevölkerung einer größeren
Vorarlberger Gemeinde“, machte Landesrat Rauch bewusst: „Der große
Zuspruch zur Jahreskarte bestätigt uns darin, weiter konsequent den
Ausbau des öffentlichen Verkehrs voranzutreiben. Mit ihrer
Entscheidung, den öffentlichen Verkehr zu nutzen, trägt die
Vorarlberger Bevölkerung maßgeblich zur Lebensqualität in der Region
und zum Umweltschutz bei. Ein großes Dankeschön an jene engagierten
Menschen rund um Bus und Bahn, die täglich dafür sorgen, dass wir von
A nach B und weiter nach C kommen. “

Modern, vernetzt, günstig

Wer in anderen Regionen öffentlich unterwegs ist, weiß die Stärken
von Bus und Bahn in Vorarlberg sehr zu schätzen. Gemeinden, Land und
ihre Partner haben dieses beispielgebende System in den vergangenen
Jahrzehnten gezielt aufgebaut – Landesrat Rauch nannte einige
Eckpunkte: „Moderne und komfortable Fahrzeuge, vernetztes Angebot,
zentrale Information und niedrige Tarife“.

Digitalisierung erleichtert Nutzung von Bus und Bahn

Im VVV-Geschäftsjahr 2017 war einer der Arbeitsschwerpunkte der
technische Ausbau im System. So wurde die Bordtechnik für die Busse
neu ausgeschrieben, sie wird in den kommenden Jahren landesweit
erneuert. „Die Digitalisierung unterstützt einen vernetzten und
stabilen Betrieb und soll unseren Fahrgästen den Zugang zu
Informationen vor und während der Fahrt erleichtern. Damit werden
künftig nicht nur Echtzeitinformationen flächendeckend verfügbar
sein, sondern auch Anschlüsse systematisch gesichert und moderne
Verkaufssysteme angeboten“, skizzierte VVV-Geschäftsführer Christian
Hillbrand die Zielrichtung. Bereits jetzt werden die vorhandenen
elektronischen Services intensiv genutzt: Über 25.000 NutzerInnen
finden ihre Verbindungen mit der cleVVVer mobil-App, die VVV-Webseite
www.vmobil.at verarbeitete 2017 über 6.689.000 Fahrplanabfragen. Der
Trend geht damit ganz klar weg vom Papierfahrplan hin zur digitalen
Fahrgastinformation, in der zusätzlich zu einer individuellen
Fahrtenplanung die Pünktlichkeit der Busse und Züge in Echtzeit
ebenso wie allfällige Störungen oder die Erreichbarkeit von
Anschlüssen angeboten wird.

Neben den BerufspendlerInnen bilden jene Menschen, die Bus und
Bahn für ihre Wege zu Schule, Fachhochschule, Universität, an die
Lehrstelle oder in den Kurs nutzen, eine zentrale Kundengruppe für
den öffentlichen Verkehr. „Zehntausende Menschen sind täglich der
Bildung wegen öffentlich unterwegs“, so Christian Hillbrand. Ein
Beispiel: „An der HTL Bregenz stellten im laufenden Schuljahr 718 der
insgesamt 744 SchülerInnen einen Antrag auf SchülerInnen-Freifahrt,
das sind über 96 Prozent.“

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