APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Kurz, Kickl und Strache aktuell vorne.

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 22.06.2018 bis 28.06.2018 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Hinweis: Ab Juli erscheint das Politikerranking nicht mehr wie gewohnt wöchentlich, sondern monatlich, jeweils am ersten Freitag des Monats. Zusätzlich wird es in Zukunft ein Halbjahres- sowie ein Jahresranking geben. Die erste monatliche Auswertung wird somit am 3. August mit den Juli-Werten versendet. Am Freitag, dem 6. Juli werden die ersten Halbjahreswerte veröffentlicht.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). 

Am Sonntag sind die Staats- und Regierungschefs von 16 der 28 EU-Mitgliedsländer zu einem von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker einberufenen informellen Arbeitstreffen nach Brüssel gereist. Im Fokus bei der Suche nach gemeinsamen Lösungen in der Migrationspolitik standen vor allem ein stärkerer Außengrenzschutz und die intensivere Kooperation mit Drittstaaten. 

Die Stimmung schwankte nach der Sitzung zwischen gedämpfter Zuversicht und Vorsicht. Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel ortete etwa "viel guten Willen". Gleichzeitig betonte die Kanzlerin, dass sich alle Staaten auch „um alles kümmern“ müssen. Es könne nicht sein, dass sich die einen um Primärmigration kümmern, die anderen um die Sekundärmigration, so Merkel. 

Österreichs Regierungschef sah nach der Sitzung "eine positive Bewegung" in Richtung Außengrenzschutz. "Es wurde endlich von vielen Seiten unterstützt, was wir schon im Jahr 2015 gefordert haben, nämlich dass Menschen nach der Rettung im Mittelmeer nicht nach Europa gebracht werden sollen, sondern in Länder außerhalb der EU", so Kurz. 

In der heimischen Innenpolitik sorgte die Einrichtung einer interministeriellen „Taskforce Migration“ für Diskussionen. Unter der Leitung des Innenministeriums beteiligen sich daran das Kanzler- und Vizekanzleramt, das Verteidigungs- und Außenministerium sowie das Verkehrsministerium und Justizministerium – um Informationen über diverse Flüchtlingsrouten auszutauschen und dem Ministerrat wöchentlich zu berichten. Kritik an der Taskforce wies Bundeskanzler Kurz zurück. "Ehrlich gesagt bin ich überrascht von der dringenden Sehnsucht mancher in unserem Land, nicht auf herausfordernde Situationen vorbereitet zu sein". Es gebe keinen Experten, der vorhersagen könnte, wie sich die Migrationsbewegungen entwickeln, so der Kanzler. 

Als Neueinsteigerin der Woche positionierte sich die Wiener Gemeinderätin Beate Meinl-Reisinger (Neos) auf Position vier im Ranking.

Die 40-Jährige wurde am Wochenende zur Nachfolgerin von Matthias Strolz an der Bundesparteispitze der Neos gewählt. Die stellvertretende Bundesvorsitzende erhielt bei ihrer Wahl im Rahmen einer Mitgliederversammlung in der Wiener Stadthalle 94,7 Prozent Zustimmung. Insgesamt stimmten 530 der 549 anwesenden Mitglieder für die NEOS-Mitgründerin. Ihr Gegenkandidat Kaspar Erath erhielt 5,75 Prozent. 

Bei ihrer Antrittsrede betonte Meinl-Reisinger, sie wolle den Menschen in der Mitte, "die diese permanente Polarisierung nicht mehr ertragen", eine Stimme geben. Es gehe ihr um Grundwerte wie Freiheit, Eigenverantwortung, Selbstbestimmtheit, die liberale Demokratie, die offene Gesellschaft und Rechtsstaatlichkeit. Denn genau die seien "stark in Bedrängnis" gekommen.

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