Jungwirth zu Mahrer: „Statt Reformen nur ein peinliches Video“

WKO-Wirtschatsparlament: Wo ist der „Reformer“ und „Innovator“ Dr. Mahrer?

Wien (OTS) - „Null Reformvorschläge, dafür ein peinliches Video“, bilanziert die Bundessprecherin der Grünen Wirtschaft Sabine Jungwirth ernüchtert die Performance des neuen WKO-Präsidenten Dr. Harald Mahrer in seiner bisher sechswöchigen Amtszeit. „Dabei gibt es massiven Reformbedarf in der Wirtschaftskammer. Die Sparten samt den Gremien und Verwaltungseinheiten müssen hinterfragt werden, ebenso der allgemeine Aufgabenkatalog. Passiert ist aber noch nichts – wofür Mahrer die Regierung nicht verantwortlich machen kann, denn nun regiert ja seine ÖVP samt blauem Beiwagerl“, so Jungwirth.

Realitätsfernes Video auf Kosten der Mitglieder

Ein Ärgernis ist für die Grüne Wirtschaft das umstrittene Video zur Arbeitszeitflexibilisierung. „Soll die pastellfarbige Animation mit Kuschelsound etwa die angekündigte Bildungsinitiative sein? Ist das das zu erreichende Niveau?“, wundert sich die Bundessprecherin und kritisiert die Verschwendung der Pflichtmitgliedsbeiträge, ganz abgesehen von der realitätsfernen Botschaft des Videos: „Vielleicht hätte man jemanden außerhalb der eigenen Blase befragen sollen, wie so ein Stil mit der Botschaft des Glücks durch lange Arbeitstage bei den Leuten ankommt. Es kann kein Ziel sein, die gesamte Arbeitswelt durch Verherrlichung des 12-Stunden-Tages in ungesunde Arbeitsbedingungen zu treiben. Das gilt sowohl für die Unternehmerinnen und Unternehmer selbst als auch für die Beschäftigten in den Betrieben.“

Keine Finanzierung der Regierungspropaganda mit Pflichtbeiträgen!

Jungwirth und die Grünen UnternehmerInnen sehen mit diesem Video ihre Interessen nicht vertreten: „Wir Grünen Unternehmerinnen und Unternehmer haben kein Verständnis, wenn unsere Interessenvertretung in einem Video den 12-Stunden-Tag verherrlicht. Was wir uns für alle wünschen, ist eine bessere Work-Life-Balance und mehr Einkommen! Die Instrumentalisierung der Wirtschaftskammer durch die ÖVP, um ihre Inhalte zu kampagnisieren, und die Finanzierung der Regierungspropaganda mit den Pflichtbeiträgen muss aufhören!“

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