Jungwirth zu Kickls Grenzübung: „Angst-Klima schadet Wirtschaft“

Grenzabschottung hält Fachkräfte aus dem Ausland ab

Unsere Wirtschaft lebt zu einem großen Teil von offenen Grenzen. Die Abschottungspolitik von Schwarz-Blau jedoch verbreitet ein Klima der Angst, das insbesondere die dringend benötigten ExpertInnen aus dem Ausland zunehmend abschreckt. Dabei braucht der österreichische Arbeitsmarkt jährlich eine Nettozuwanderung von 50.000 Menschen, um den Arbeitsmarkt stabil zu halten.
Sabine Jungwirth, Bundessprecherin der Grünen Wirtschaft

Wien (OTS) - „Während Innenminister Kickl in Spielberg mit hunderten PolizistInnen und SoldatInnen die militante Grenzabschottung im großen Stil übt, sollten wir uns auch einmal anschauen, welche Auswirkungen diese Art von Politik auf unsere Wirtschaft hat – mal ganz abgesehen von der höchst fragwürdigen Message seiner Aktion ‚Pro Borders‘“, mahnt die Bundessprecherin der Grünen Wirtschaft Sabine Jungwirth. Bereits jetzt beträgt der wirtschaftliche Schaden durch Grenzkontrollen im Schengen-Raum für Österreich laut EU-ExpertInnen der WKO schätzungsweise eine Milliarde Euro pro Jahr.

Kommen Grenzkontrollen, bekommen viele Unternehmen ein Problem Dateien - Grünewirtschaft– einerseits wegen staubedingt langen Transportzeiten, Gefährdung der Just-in-Time-Fertigung und steigenden Warenpreisen. Andererseits aber auch in Bezug auf ausbleibende, gezielte Zuwanderung durch qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland.

Jungwirth: Unsere Wirtschaft lebt zu einem großen Teil von offenen Grenzen. Die Abschottungspolitik von Schwarz-Blau jedoch verbreitet ein Klima der Angst, das insbesondere die dringend benötigten ExpertInnen aus dem Ausland zunehmend abschreckt. Dabei braucht der österreichische Arbeitsmarkt jährlich eine Nettozuwanderung von 50.000 Menschen, um den Arbeitsmarkt stabil zu halten.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Lina Bibaric
Kommunikation Grüne Wirtschaft
lina.bibaric@gruenewirtschaft.at
+43(0) 883 273 40

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DGW0001