„IM ZENTRUM“: Asylpolitik als Zerreißprobe – Wie schafft Europa das?

Am 24. Juni um 21.55 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Die Spaltung Europas im Bereich Asyl und Migration hat sich diese Woche deutlicher manifestiert als je zuvor. Immer stärker werden die Stimmen für eine schärfere Gangart gegenüber Flüchtlingen. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sieht sich deshalb mit einem Ultimatum des Regierungspartners CSU konfrontiert, die von Merkel eine Kursänderung verlangt. Die neue italienische Regierung steht für ein besonders hartes Vorgehen in der Flüchtlingspolitik und sieht nach dem Besuch von FPÖ-Chef Vizekanzler Heinz-Christian Strache in Rom volle Übereinstimmung mit Österreich. Und die sogenannten Visegrád-Staaten, also Polen, Ungarn, die Slowakei und Tschechien, fühlen sich nach dem Besuch von ÖVP-Chef Bundeskanzler Sebastian Kurz bei Viktor Orbán in Budapest ohnehin in ihrer Linie gestärkt. Selbst die EU-Kommission muss zugeben, dass die derzeitige EU-Asylpolitik nicht funktioniert. Wie könnte eine Kehrtwende aussehen? Hat der Merkel-Kurs in der Flüchtlingsfrage ausgedient? Wie dauerhaft ist der EU-Vertrag mit der Türkei, wo ja diesen Sonntag gewählt wird? Kann der EU-Gipfel nächste Woche Lösungen in Sachen Außengrenzschutz bringen? Und welchen Sinn hat das Treffen einiger Staats- und Regierungschefs kommenden Sonntag in Brüssel, wenn wichtige EU-Länder gar nicht hinkommen? Darüber diskutieren am Sonntag, dem 24. Juni 2018, um 21.55 Uhr in ORF 2 bei Claudia Reiterer „IM ZENTRUM“:

Heinz-Christian Strache
Vizekanzler, FPÖ

Ska Keller
Vorsitzende der grünen Fraktion im EU-Parlament

Hans Peter Doskozil
stv. Bundesparteivorsitzender SPÖ, ehemaliger Verteidigungsminister

Gerald Knaus
Migrationsexperte, Europäische Stabilitätsinitiative

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0013