750 Jahre Marchegg

LH Mikl-Leitner: Festveranstaltung spannt Bogen von der Vergangenheit in die Zukunft

St. Pölten (OTS/NLK) - Im Beisein von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, LH-Stellvertreter Franz Schnabl, der Dritten Präsidentin des NÖ Landtages Karin Renner und dem Botschafter der Slowakei Peter Misik feierte heute die Stadtgemeinde Marchegg im Bezirk Gänserndorf die erste urkundliche Erwähnung des Ortsnamens vor 750 Jahren. Im Rahmen der Feierstunde wurde eine Zeitkapsel versenkt, die erst im Jahr 2068 geöffnet werden soll. Die verschlossene Box enthält Texte von Schülerinnen und Schülern zu ihren Vorstellungen über die Zukunft. Weiters enthüllten die Ehrengäste zu Ehren von König Ottokar, dem Gründer Marcheggs, ein Denkmal. Umrahmt wurde die Veranstaltung vom Musikverein Marchegg und dem Chor der Neuen Mittelschule Marchegg.

„Bei dieser Festveranstaltung wird ein Bogen gespannt von der Vergangenheit bis weit in die Zukunft“, sagte die Landeshauptfrau in ihrer Festrede. „Es ist wichtig, in die Vergangenheit zu blicken, seine Wurzeln zu kennen, denn nur dann kann man richtige Entscheidungen am Weg nach vorne treffen“, meinte sie. „Die Vergangenheit und die Tradition werden in Marchegg hochgehalten“, hielt Mikl-Leitner fest. Darüber hinaus sei es Marchegg in den letzten Jahren und Jahrzehnten gelungen, zu einer modernen und innovativen Stadtgemeinde zu werden. „Hier versteht man es, Tradition mit Innovation zu verbinden und den Menschen ‚Heimat‘ zu geben“, fuhr sie fort. „Marchegg bietet sehr viele Attraktionen und Naturschönheiten“, betonte die Landeshauptfrau.

„Eine wichtige Kraftquelle und Lebensader in Marchegg ist das Vereinsleben. Das ganze Jahr hindurch sind die Vereine im Einsatz, sorgen für ein aktives Leben und stehen für das Miteinander und den Zusammenhalt“, hielt sie fest. „Eine ganz besondere Herausforderung und große Chance für die Stadtgemeinde Marchegg, für das gesamte Marchfeld und für Niederösterreich ist die Landesausstellung 2022 unter dem Motto ‚Wunderwelt Natur‘ in Marchegg“, erinnerte Mikl-Leitner. Die gesamte Region habe bei diesem Projekt mitgeholfen, mitentwickelt und mitkonzipiert, zeigte sich die Landeshauptfrau überzeugt.

Bürgermeister Gernot Haupt bedankte sich beim Land Niederösterreich für die gute Zusammenarbeit und dafür, dass die Entscheidung für die Landesausstellung zugunsten Marcheggs getroffen worden sei. Das ganze Marchfeld werde von der Landesausstellung profitieren, zeigte sich der Bürgermeister überzeugt.

Zu Wort kamen noch u. a. Maria Forstner von der NÖ Dorf- und Stadterneuerung sowie Augustin Karel Andrle Sylor, ehemaliger Abgeordneter in Tschechien.

1268 wurde Marchegg erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadtgemeinde Marchegg liegt im Weinviertel, zählt etwa 2.900 Einwohner und umfasst die Ortschaften Marchegg und Breitensee. Das Schloss wurde als Teil der Stadtbefestigung Marcheggs durch König Ottokar II von Böhmen errichtet.

Nähere Informationen unter www.marchegg.at, www.schloss.marchegg.at

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