ÖVP Wien fordert umfassendes Sicherheits-Maßnahmenpaket rund um den Westbahnhof

Lokalaugenschein im Rahmen der Sicherheitstour – Missstände müssen von Rot-Grün angegangen werden

Wien (OTS) - Im Rahmen der Initiative „Für ein sicheres Wien“ fand zuletzt rund um den Wiener Westbahnhof ein Lokalaugenschein der ÖVP Wien gemeinsam mit Stadtrat Markus Wölbitsch, dem Sicherheitssprecher der ÖVP Wien Abg.z.NR Karl Mahrer und der Neubauer Bezirksparteiobfrau Christina Schlosser statt. Bei Gesprächen mit Anrainern, Unternehmern und Mitarbeitern wurde von zahlreichen Missständen berichtet. Karl Mahrer: „Auch wir selbst beobachteten im Bereich rund um den Westbahnhof unterschiedliche Problemlagen: Drogenhandel, alkoholisierte Personen, Obdachlose und Punks. Es braucht daher Maßnahmen, die für all diese Problembereiche jeweils zielgerichtet im Rahmen eines Gesamtpakets von der Stadt Wien umgesetzt werden."

Mitarbeiter der Geschäfte berichteten im Ausgangsbereich der U-Bahn am Gürtel von Szenen, bei denen sie von alkoholisierten Personen bedroht wurden. „Es kann nicht sein, dass die Sicherheit der Mitarbeiter bedroht ist“, so Christina Schlosser. Manche Mitarbeiterinnen würden sogar kündigen, weil sie sich bedroht fühlen. Auch berichteten Betreiber von Unternehmen vor Ort von zahlreichen Drogendealern. Der Drogenhandel würde sich außerdem bereits in die umliegenden Seitengassen rund um die Kaiserstraße/Apollogasse ausbreiten. Anrainer berichteten zusätzlich von Drogenhandel in den Häusern. Vor Ort wurden auch zahlreiche Obdachlose und Alkoholabhängige auf den Bänken der Wartebereiche angetroffen, während die Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel ihre Wartezeiten im Stehen verbringen mussten. „Wir brauchen eine Neugestaltung der Verkehrsinsel vor dem Westbahnhof im Bereich der U6 und U3 Station. Passagiere der Verkehrsbetriebe fühlen sich ständig belästigt. Außerdem fordern wir verstärkte Sozialarbeit vor Ort, die aktiv auf Obdachlose und alkoholisierte Personen zugehen, um ihnen zu helfen“, so Schlosser. Ein weiteres Problem sind die fehlenden öffentlichen WC-Anlagen. „Dadurch herrschen Zustände, die wir nicht tolerieren können. Wir brauchen dringend mehr öffentliche WC-Anlagen“, so die Bezirksparteiobfrau.

Karl Mahrer fordert daher neben einer Verstärkung der Präsenz der Polizei umfassende Maßnahmen der Stadt Wien: „Im Sicherheits-Maßnahmenpaket sollte neben der Prüfung eines Alkoholverbots auch die verstärkte Sozialarbeit vor Ort, eine Neugestaltung der Verkehrsinsel samt der Wartebereiche vor dem Westbahnhof im Bereich der U6 und U3 Station und der Linien 52, 60 und 5 sowie die gänztägige Öffnung von öffentlichen WC-Anlagen sowie im Stationsbereich enthalten sein“ so Mahrer. „Die Gewährleistung von Sicherheit muss ganzheitlich, umfassend und vor allem präventiv mit zahlreichen stadtpolitischen Maßnahmen angegangen werden“, so Stadtrat Markus Wölbitsch.

Positiv werden die Maßnahmen innerhalb des Westbahnhofs bewertet. Dazu zählt die phasenweise Einschränkung der W-LAN Verbindung, sowie der verstärkte Einsatz von Security-Kräften der Österreichischen Bundesbahnen, die die Einhaltung der Hausordnung überwachen. „Das kommt bei den Unternehmern an und zeigt, dass positive Maßnahmen auch wahrgenommen werden. Umso mehr muss die Stadt Wien auch in den Bereichen außerhalb des Westbahnhofs handeln und beim Vorplatz entsprechende Maßnahmen umsetzen“, so Mahrer. Auch hier zeige sich, dass es seitens der Stadt Wien an einer grundlegenden Strategie fehlt. „Wir brauchen endlich klare Zuständigkeiten und fordern daher die Einsetzung eines Sicherheitsstadtrats, bei dem alle sicherheitspolitischen Agenden gebündelt werden“, so Stadtrat Wölbitsch abschließend.


Bilder des Lokalaugenscheins zum Download finden Sie hier.


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