LIESL BAM - I have a dream

Ein Theaterstück mit Texten des russischen Radikalpoeten Daniil Charms

Wien (OTS) - „Es gibt mehrere Arten von Lachen. Es gibt die mittlere Art, wenn der ganz Saal lacht, aber nicht aus voller Kraft. Es gibt die starke Art des Lachens, wenn nur der eine oder andere Teil des Saales lacht, der aber aus voller Kraft, während der andere Teil des Saales schweigt, den das Lachen überhaupt nicht erreicht. Die erste Art des Lachens verlangt die Estradenkommission vom Estradenschauspieler, aber die zweite Art Lachen ist die bessere. Rindviecher sollen nicht lachen.“ Daniil Charms am 25.September 1933

Die SchülerInnen des zweiten Jahrgangs der Schauspielschule Wien spielen sich durch eine szenische Collage des russischen Radikalpoeten Daniil Charms, der mit 36 unter Josef Stalin in einer Irrenanstalt verhungert ist, und sich doch, zumindest bis kurz vor Schluss, seinen Humor bewahrt hat.

Mit dabei sind: Die junge hübsche Elizaveta Bam, ihre Eltern, obskure Gestalten, ein kärgliches bisschen Liebe, ein Schluckauf, Adam und Eva, die Schlange, Engelchen, Maschinengewehre, ein Hauch von Zensur, Meister Leonardo, ein Mann mit einer Trompete, ein Igel, Nikolai Iwanowitsch Serputschow, Spirituosendämpfe, der Lynchmob, ein abgerissener Kopf, Getrommel, Tänze, Nackerte, Sex, Tote, die großen Literaten Puschkin und Gogol, die Schönheiten der Natur und ungewaschene Genitalien.

Es spielen: Cornelia Aigner, Bernd Gordon, Lena Haller, Nicole Haselbacher, Helene Pointner, Maria Uthmann und Sebastian Zwer-Zepke
Regie: Anne Frütel, Regieassistenz: Viktor Urbainski

Samstag, 30.06. und Sonntag, 01.07.18, 19 Uhr
TheaterBrett, Münzwardeingasse 2, 1060 Wien

http://www.theaterbrett.at/relaunch/?q=content/spielplan

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Mag. Markus Hippmann
Schauspielschule Wien
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