AIT und UAR gehen mit PROFACTOR gemeinsame Wege

Zusammenarbeit schafft kompetenten und ganzheitlichen Innovationspartner für die Industrie

Steyr (OTS) - Zwischen den Forschungsunternehmen AIT und PROFACTOR bestehen große Synergien – sowohl im Hinblick auf das Lösungsspektrum als auch die Kundenstruktur. Eine langfristige und strategische Zusammenarbeit erlaubt, das zugrundeliegende Potenzial zu heben. Dadurch kann das Forschungsportfolio noch intensiver an den Bedürfnissen der Industrie ausgerichtet und ein entsprechend gesamtheitliches Lösungsspektrum angeboten werden. Das AIT als Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung hält nun 51 Prozent der Anteile an der Steyrer Forschungsschmiede PROFACTOR und ist damit gemeinsam mit der Forschungsleitgesellschaft des Landes OÖ, der UAR, Eigentümer des Unternehmens. „Wir müssen als Innovationsstandort auf internationaler Ebene unseren entscheidenden Wettbewerbsvorteil weiter ausbauen. Diesen gilt es auch langfristig zu halten. Dafür braucht es ein tragfähiges und interdisziplinäres Forschungsnetzwerk – auch über die Bundesländergrenzen hinweg“, betont Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl, MBA die Zusammenarbeit zwischen den Forschungsunternehmen und dankt zugleich der UAR, der Forschungsleitgesellschaft des Landes OÖ, für die professionelle Begleitung im Prozess. Dr. Hannes Androsch, Aufsichtsratsvorsitzender des AIT: „PROFACTOR und AIT haben in den relevanten Themenfeldern gemeinsame Kunden und verfügen nunmehr über sich gegenseitig ergänzendes Forschungsportfolio.

Eine enge Zusammenarbeit wird daher vom Start weg die Potenziale heben, woraus sich eine starke Win-Win Situation am Markt ergibt.“

Industrie fordert kompetente Lösungspartner

Mit über 20 Jahren Forschungskompetenz in der Industrie setzt PROFACTOR auf zwei Schwerpunkte: „Industrielle Assistenzsysteme“ und „Additive Mikro-/Nano-Fertigung“. Mit den Themen Bildverarbeitung, Digitalisierung und flexible Robotik dockt PROFACTOR in synergetischer Weise an das AIT an. Durch die Zusammenarbeit ergibt sich ein breites und gesamtheitliches Lösungsspektrum. Dies wird stark von der Industrie nachgefragt und gefordert.

Standort Steyr wird Forschungsknotenpunkt

In zukunftsweisenden Kompetenzfeldern soll am Standort Steyr weiter investiert werden, um gemeinsam in strategischen Bereichen in die internationale Top-Liga vorzudringen. Die Region Steyr soll zu einem international sichtbaren Forschungsknotenpunkt im Bereich Automatisierung und Assistenzsysteme ausgebaut werden. Die Unternehmen haben einige gemeinsame Kunden – grundsätzlich ergibt sich aber ein sehr ergänzendes Bild. Beide Partner profitieren von der Erweiterung ihres Firmennetzwerks. Mit der AIT-Tochter am Standort Oberösterreich, dem LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen, besteht bereits eine solide Achse zwischen Wien und Oberösterreich. Durch die Zusammenarbeit mit PROFACTOR etabliert das AIT eine weitere Schnittstelle zu Österreichs industriestärkster Region.

Vernetzung der Top-Player

Mit der angekündigten Auflösung der Vereinigung zur Förderung der Modernisierung der Produktionstechnologie in Österreich (VPTÖ) – ehemalige Miteigentümerin der PROFACTOR – brachte die UAR in einem Strategieprozess die Zusammenarbeit ins Rollen. „Daraus ergibt sich für PROFACTOR auch eine nahe Anbindung an das Institut für Automatisierungs‐ und Regelungstechnik (ACIN) der TU Wien, mit dem das AIT seit 2016 eine Kooperation pflegt. Unter dem Motto „Vom Sensor zur Entscheidung“ deckt das ACIN ein breites wissenschaftliches Spektrum für die „Fabrik der Zukunft“ ab. Das Institut zählt zu den international herausragenden universitären Forschungseinrichtungen im Themengebiet“, erläutert Androsch. Geleitet wird es von Univ.-Prof. Dr. Andreas Kugi, der in seiner Funktion als Vorstandsmitglied der VPTÖ das Unternehmen bereits strategisch begleitet hat. Mit seiner Expertise wird Kugi in dieser Konstellation weiterhin zur Ausrichtung des Unternehmens beitragen. Durch die Vernetzung dieser Top-Player und die Bündelung der Forschungsaktivitäten werden auch neue, industrierelevante Themen und Projekte entstehen.

Internationale Sichtbarkeit wird erhöht

„Steyr soll künftig noch mehr internationale Unternehmen, Fachkräfte und WissenschaftlerInnen anziehen. Die strategische Zusammenarbeit zwischen dem AIT und UAR mit PROFACTOR ist ein wesentlicher Meilenstein, den Standort abzusichern, weiter strategisch auszurichten und nachhaltig auszubauen. Auch international wird das zu noch mehr Erfolg führen“, ist LH-Stv. Strugl überzeugt.

Über PROFACTOR GmbH

Die PROFACTOR GmbH hat sich seit der Gründung im Jahr 1995 zu einem führenden Zentrum in der angewandten Produktionsforschung in Österreich entwickelt. Das Unternehmen mit Standorten in Steyr und Wien kann auf die Erfahrung mit mehr als 1.700 Forschungsprojekten rund um industrielle Assistenzsysteme und Additive Mikro-/Nano- Fertigung verweisen. Industrielle Assistenzsysteme für eine nahtlose Zusammenarbeit von Mensch und System sind Basis für eine hochflexible Fertigung. PROFACTOR forscht an Systemen wie kognitive Robotersysteme, die Mensch und Maschine, Intelligenz und Rechenleistung, Denkvermögen und Kraft sinnvoll kombinieren. Additive Mikro-/Nano-Fertigung bringen ein hohes Maß Konstruktionsfreiheit und ermöglichen die Herstellung individualisierter Produkte mit völlig neuartigen Funktionalitäten. PROFACTOR erforscht in diesem Bereich innovative Fertigungsverfahren.

Über AIT Austrian Institute of Technology

AIT Austrian Institute of Technology ist Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Mit seinen acht Centern versteht sich das AIT als hochspezialisierter Forschungs- und Entwicklungspartner für die Industrie. Dabei beschäftigen sich die Forscherinnen und Forscher mit den zentralen Infrastrukturthemen der Zukunft: Energy, Health & Bioresources, Digital Safety & Security, Vision, Automation & Control, Mobility Systems, Low-Emission Transport, Technology Experience sowie Innovation Systems & Policy. Rund 1.300 MitarbeiterInnen forschen in ganz Österreich – im Besonderen an den Hauptstandorten Wien Giefinggasse, Seibersdorf, Wiener Neustadt, Ranshofen und Leoben – an der Entwicklung jener Tools, Technologien und Lösungen für Österreichs Wirtschaft, die sie gemäß unserem Motto „Tomorrow Today“ zukunftsfit hält.

Über Upper Austrian Research GmbH

Die Upper Austrian Research GmbH (UAR) ist die Leitgesellschaft für Forschung des Landes Oberösterreich und damit ein zentrales Element der Forschungs-, Technologie- und Innovations-Politik (FTI). Die UAR hält zahlreiche Beteiligungen an renommierten außeruniversitären Forschungseinrichtungen und bringt dort als engagierte Gesellschafterin ihre Expertise ein. Des Weiteren wirkt die UAR in der Governance weiterer Forschungszentren mit Bezug zu OÖ. Das UAR Innovation Network steht für ein Netzwerk hochkarätiger außeruniversitärer Forschungseinrichtungen mit Bezug zu Oberösterreich, die Unternehmen bei ihren Innovationsvorhaben kompetent unterstützen. In den Forschungseinrichtungen wird gemeinsam mit der Wirtschaft sowie weiteren universitären und außeruniversitären Forschungspartnern an neuen, innovativen Produkten und Lösungen geforscht.

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Michael Herb, MSc
Büro LH-Stv. Dr. Michael Strugl, MBA
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