Königsberger-Ludwig: Keine Kürzungen bei Integration von Flüchtlingen

Land NÖ betreut derzeit 7.498 Asylwerber in der Grundversorgung

St. Pölten, (OTS) - „Niederösterreich hat während der großen Flüchtlingsbewegung in den Jahren 2015 und 2016 so viele Grundversorgungsquartiere geschaffen wie kein anderes Bundesland. Im Mai 2016 wurde mit 15.012 Flüchtlingen der Höchststand erreicht, derzeit werden 7.498 Asylwerber betreut“, blickt Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig anlässlich des morgigen Weltflüchtlingstages zurück: „Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zeigten in dieser Zeit große Menschlichkeit. Viele Bürgermeisterinnen und Bürgermeister haben Verantwortung übernommen. Dafür und besonders auch für das starke Engagement der Hilfsorganisationen, NGOs und der vielen Freiwilligen muss man Danke sagen.“

„Jetzt muss aber das vordringlichste Ziel in der Flüchtlingsarbeit die Integration von Flüchtlingen sein, zumal die Asylanträge im Vorjahr deutlich gesunken sind. Spracherwerb und Qualifizierungsmaßnahmen sind nachweislich das Um und Auf, um die Selbsterhaltung von geflüchteten Menschen sicherzustellen“, betont Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig. Die Kürzung von Mitteln für Deutsch- und Integrationskurse durch die Bundesregierung sei demnach mehr als unverständlich, kritisiert Königsberger-Ludwig.

„Wir haben in der Vergangenheit viel geleistet, darauf können wir stolz sein. Es gilt aber gerade heuer im Jubiläumsjahr 2018, in dem wir auch 50 Jahre Ratifizierung der Europäischen Menschenrechtskonvention durch Österreich feiern, darauf hinzuweisen, dass es sich beim Asylrecht um ein Menschenrecht handelt“, erinnert die Landesrätin daran, dass es eine humanitäre Verpflichtung sei, Geflüchteten vor Terror, Gewalt und Krieg Schutz zu bieten.

"Im Hinblick auf die von der UNO jüngst veröffentlichte Rekordzahl von 68,5 Mio. Menschen auf der Flucht muss klar sein, dass die Herausforderungen künftig die Solidarität eines gemeinsamen Europa brauchen, außerdem muss der Hilfe vor Ort wieder mehr Bedeutung beigemessen werden, um bessere Lebensgrundlagen zu schaffen und Fluchtursachen frühzeitig zu bekämpfen“, so Königsberger-Ludwig. (Schluss) ha

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