BM Hartinger-Klein: Brauchen mehr gesunde Lebensjahre

Gesundheitsförderung trägt wesentlich dazu bei, dass der Abstand zwischen der Lebenserwartung und den „gesunden Lebensjahren“ nicht weiter zunimmt

Das stellt für das Gesundheitswesen eine große Herausforderung dar. Um die Gesundheit und Lebensqualität zu verbessern und den steigenden Kosten in der Gesundheitsversorgung entgegenzuwirken, muss die Zahl der gesunden Lebensjahre nachhaltig erhöht werden. Die Gesundheitsförderung nimmt dabei eine zentrale Rolle ein
Beate Hartinger-Klein, Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz und Präsidentin des Fonds Gesundes Österreich
Die Beiträge werden auf die zentrale Bedeutung des Themas „Gesundes Altern“ hinweisen und zur weiteren Diskussion anregen. Es werden nicht nur internationale und nationale Strategien und Programme vorgestellt, sondern auch praktikable Wege und bewährte Methoden der Umsetzung präsentiert
Klaus Ropin, Leiter des Fonds Gesundes Österreich

Wien (OTS) - Die Lebenserwartung ist in den letzten Jahrzehnten stark angestiegen und wird weiter steigen. Weniger erfreulich ist, dass die Zahl der „gesunden Lebensjahre“ nicht im gleichen Ausmaß anstieg und der Abstand zur Lebenserwartung sich stetig vergrößert. „Das stellt für das Gesundheitswesen eine große Herausforderung dar. Um die Gesundheit und Lebensqualität zu verbessern und den steigenden Kosten in der Gesundheitsversorgung entgegenzuwirken, muss die Zahl der gesunden Lebensjahre nachhaltig erhöht werden. Die Gesundheitsförderung nimmt dabei eine zentrale Rolle ein“, betont Beate Hartinger-Klein, Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz und Präsidentin des Fonds Gesundes Österreich (FGÖ), der österreichischen Förder- und Kompetenzstelle für Gesundheitsförderung.

Strategien für ein gesundes Altern

Bei der morgen und übermorgen stattfindenden 20. österreichischen Gesundheitsförderungskonferenz des FGÖ mit dem Titel „Was heißt schon ALT? – Fachaustausch zu gesundem Altern“  diskutieren 300 Expertinnen und Experten unterschiedliche Ansätze der Gesundheitsförderung. „Die Beiträge werden auf die zentrale Bedeutung des Themas „Gesundes Altern“ hinweisen und zur weiteren Diskussion anregen. Es werden nicht nur internationale und nationale Strategien und Programme vorgestellt, sondern auch praktikable Wege und bewährte Methoden der Umsetzung präsentiert“, erläutert Klaus Ropin, der Leiter des FGÖ.

Beispiele guter Praxis die vom FGÖ gefördert wurden

Die folgenden, vom FGÖ finanziell geförderten Projekte zeigen, wie durch unterschiedliche Maßnahmen die Gesundheit und Lebensqualität der älteren Generation verbessert werden kann.

MahlZeit! – gemeinsam essen, reden, lachen

Ältere und alleinstehende Menschen essen gemeinsam zu Mittag und verbringen den Nachmittag miteinander. Das trägt dazu bei, dass sie als wichtiger Teil der Gesellschaft integriert bleiben und nicht vereinsamen. Das gemeinsame Mittagessen ist ein fixer Bestandteil des sozialen Lebens geworden. Mehr Informationen (inkl. Pressefotos)

Ein gutes Leben mit Demenz

In Österreich sind derzeit etwa 115.000 Menschen an einer Form von Demenz erkrankt. Laut aktueller Prognosen wird sich diese Zahl bis 2050 mehr als verdoppeln. Es ist deshalb wichtig Rahmenbedingungen zu schaffen, damit von Demenz Betroffene möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung leben können und in der Gesellschaft integriert bleiben. Mehr Informationen

100 Gesundheitspartnerinnen und –partner sorgen für Abwechslung im Alltag

Ehrenamtliche Gesundheitspartnerinnen und – partner besuchen ältere Menschen (ab 60 Jahren) zu Hause und machen mit ihnen muskelkräftigende Übungen. Zusätzlich geben sie Tipps für eine gesunde Ernährung im Alter und leisten durch ihre regelmäßigen Besuche einen wertvollen Beitrag für einen zusätzlichen sozialen Kontakt. Mehr Informationen 

Projektförderung durch den FGÖ nutzen

Einer von fünf Schwerpunkten der Projektförderung des FGÖ ist das Thema „gesundes Altern“. „Alle Organisationen, die sich dafür einsetzen und Projekte umsetzen wollen, lade ich ein, die Projektförderung des FGÖ zu nutzen. Die relevanten Infos sind auf www.fgoe.org zu finden, auch das Team der FGÖ-Geschäftsstelle berät Sie gerne", so Klaus Ropin.

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Mag. Markus Mikl
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