VSStÖ ad ÖH Innsbruck: Bildungspaket ist fadenscheiniger Kompromiss

Kritik des VSStÖ am sogenannten Bildungspaket der ÖH Innsbruck

Wien (OTS) - Die ÖH Innsbruck präsentierte vor kurzem ihr sogenanntes Bildungspaket, in welchem Studienbeiträge für arbeitende Studierende unter bestimmten Voraussetzungen erlassen werden sollen. Bezahlen müssen dies die Studierenden der Leopold-Franzens-Universität mit der Beschränkung des fünften Prüfungsantritts. Dieser darf in Zukunft nur einmal im gesamten Studienverlauf angewandt werden.

„Mit der Einwilligung zur Reduzierung der Prüfungsantritte an der Uni Innsbruck zeigt die ÖH Innsbruck, dass sie nicht die Interessen von uns Student_innen vertritt. Statt vor dem Rektorat für eine Verbesserung der Studienbedingungen einzutreten versteht die ÖH Innsbruck Vorsitzende*, gestellt von der ÖVP-nahen Aktionsgemeinschaft (AG), ihre Aufgabe die Interessen des Rektorates zu vertreten.“, so Eva Steibl, Vorsitzende* des Verbands Sozialistischer Student_innen Innsbruck.

„Uns wundert es nicht, dass die ÖVP-AG hier zustimmt: Auch die ÖVP/ FPÖ Bundesregierung sieht die Reduzierung des Prüfungsantritts in ihrem Regierungsprogramm vor. Hier wird die Kürzungspolitik der Mutterpartei der AG an die Hochschulen getragen. Unserer Meinung nach hat dies nichts mehr mit Student_innenvertretung zu tun!“, betont Steibl.

„Der Kampf gegen Studiengebühren ist unsere oberste Pflicht als Studierendenvertrer_innen. Allerdings darf die Situation von Studierenden nicht durch fadenscheinige Kompromisse verschlechtert werden. Die Politik des kleineren Übels ist einer Studierendenvertretung nicht würdig. Es braucht eine kritische und kämpferische ÖH, die egal ob in Innsbruck oder sonst wo in Österreich, für die Rechte der Studierenden einsteht und nach einer freien und offenen Hochschule für alle strebt!“, so Katharina Embacher, Vorsitzende* des Verbands Sozialistischer Student_innen in Österreich (VSStÖ), abschließend.

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