Flexible Arbeitszeiten sichern steirische Jobs

WKO Steiermark Präsident Josef Herk begrüßt die von der Regierung angekündigte Reform des Arbeitszeitgesetzes und hat „kein Verständnis für die Schauermärchen der Gewerkschaft“.

Graz (OTS) - Mit der Einigung auf die neuen Arbeitszeiten-Regelungen, die im Jänner in Kraft treten sollen, hat die Bundesregierung ein Standortproblem gelöst. „Die neuen Regeln bieten der Wirtschaft die Chance, endlich zeitgemäße Arbeitsbedingungen in einem globalisierten Umfeld umzusetzen. Das war dringend nötig, um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen zu erhalten und damit die Arbeitsplätze in Österreich und der Steiermark zu sichern“, freut sich WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk über die Erfüllung einer langjährigen Forderung der Wirtschaft.

Er sieht in den neuen Möglichkeiten Chancen sowohl für Betriebe als auch für Mitarbeiter: „Für unsere Unternehmen wird es in Zukunft einfacher, Spitzen in den Auftragslagen abzudecken. Für die Mitarbeiter, die in ruhigeren Zeiten mehr Freizeit in Anspruch nehmen können, machen sich die neuen Regeln ebenfalls bezahlt.“ Denn die Menschen wollen gerne länger arbeiten. Aktuelle Umfragen zeigen, dass fast drei Viertel der Arbeitnehmer bereit sind, phasenweise länger zu arbeiten, weil sie dadurch auch längere Freizeitblöcke konsumieren können. Flexibilität wird hier eindeutig positiv eingestuft, nicht zuletzt weil die Arbeitnehmer auch davon überzeugt sind, dass diese ihre Jobs sichert. Darüber hinaus sind fallweise 11- oder 12-Stunden-Tage in vielen Bereichen ja auch bereits Normalität, etwa in Krankenhäusern, dem öffentlichen Dienst, im Verkehr oder in der Industrie. Nun erhalten alle Betriebe die Chance, sich noch flexibler am Markt zu positionieren.

Polemik schadet dem Standort und schafft keine Arbeitsplätze

Kein Verständnis hat Herk für die „Schauermärchen der Gewerkschaft. Ein genereller 12-Stunden-Tag stand und steht nicht zur Debatte. Nur weil man Unwahrheiten oft genug wiederholt, werden sie nicht wahr“, so Herk. Er fordert eine Rückkehr zur Sachlichkeit und einen konstruktiven Diskurs.

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