Hörl: Freudentag für Arbeitnehmer und Arbeitgeber!

Arbeitszeitflexibilisierung im Parlament eingebracht

Was lange währt, wird endlich gut
Abg.z.NR Franz Hörl, Obmann des Tiroler Wirtschaftsbundes
Mit der Umsetzung dieser zentralen Forderung an eine moderne Arbeitswelt stärkt Österreich seine Standortattraktivität und damit auch seinen Arbeitsmarkt massiv
Abg.z.NR Franz Hörl, Obmann des Tiroler Wirtschaftsbundes
Durch beispielweise die Schaffung einer 4-Tage-Woche ist der vorliegende Entwurf zudem ein wesentlicher Schritt zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Abg.z.NR Franz Hörl, Obmann des Tiroler Wirtschaftsbundes

Innsbruck (OTS) - Was lange währt, wird endlich gut“, kommentiert Tirols Wirtschaftsbundobmann und Nationalratsabgeordneter Franz Hörl den Start für flexible Arbeitszeiten in Österreich. „Mit der Umsetzung dieser zentralen Forderung an eine moderne Arbeitswelt stärkt Österreich seine Standortattraktivität und damit auch seinen Arbeitsmarkt massiv“, betont Hörl. Mit der Möglichkeit, die maximale Arbeitszeit pro Tag auf 12 Stunden und pro Woche auf 60 Stunden zu erhöhen, können Unternehmen wesentlich besser auf die aktuelle Auftragslage reagieren und damit im Wettbewerb erfolgreicher sein. „Durch beispielweise die Schaffung einer 4-Tage-Woche ist der vorliegende Entwurf zudem ein wesentlicher Schritt zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, begrüßt Hörl den eingebrachten Initiativantrag von ÖVP und FPÖ

So soll für Arbeitnehmer künftig die Möglichkeit bestehen, Überstunden aus überwiegend persönlichen Interessen abzulehnen, wenn die Tagesarbeitszeit von 10 Stunden oder die Wochenarbeitszeit von 50 Stunden überschritten wird. „Uns ist es nie darum gegangen, 60 Stunden Arbeit zur Regel zu machen, sondern ein Maximum an Stunden nach Anlass zu ermöglichen“, so Hörl, der unmissverständlich klarstellt, dass der 12-Stunden-Tag eine Option zu Spitzenzeiten und kein Dauerzustand werden soll. Als erfreulich wertet er auch die künftige Verkürzung der Ruhezeiten im Tourismus von 11 auf acht Stunden bei geteilten Diensten. „Das ist eine Lösung, die an der Praxis orientiert ist und Sinn macht. Denn so können die in der Branche üblichen Arbeitsspitzen in der Früh und am Abend besser abgedeckt werden“, so der Tiroler Wirtschaftsbundobmann.

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