Österreich bekommt flexible Arbeitszeiten

Initiativantrag im Nationalrat legt Grundstein für eine Neugestaltung der Arbeitswelt

Wien (OTS) - „Unser Einsatz hat sich ausgezahlt. Eine moderne und flexible Arbeitswelt für alle wird endlich Realität“, freut sich Wirtschaftsbund-Generalsekretär René Tritscher über den heute im Parlament behandelten Antrag über eine Flexibilisierung der Arbeitszeit, die noch vor dem Sommer umgesetzt werden soll.

„Damit haben wir einen Meilenstein erreicht. Endlich werden die starren gesetzlichen Regelungen aufgebrochen und der Weg in eine moderne Arbeitswelt frei“, ergänzt Tritscher. Unternehmen müssen im internationalen Wettbewerb zunehmend flexibler agieren. Daher muss es möglich sein, bei Auftragsspitzen mehr zu arbeiten, aber dafür zu einem anderen Zeitpunkt mehr Freizeit konsumieren zu können.

Die maximal mögliche Arbeitszeit soll demnach auf 12 Stunden pro Tag erhöht werden, auch bei Gleitzeit. In der Woche wären maximal 60 Stunden erlaubt. Dieser Rahmen ermöglicht endlich eine moderne und flexible Zeiteinteilung sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber.

Durch den Antrag wäre für den Tourismus eine Durchsetzung der langjährigen WB-Forderung nach einer Verkürzung der Ruhezeiten möglich. Für Familienbetriebe würden sich zudem bürokratische Erleichterungen ergeben, wenn Angehörige im Betrieb mitarbeiten.

„Sichergestellt ist, dass es keine generelle 60-Stunden-Woche geben wird. Es geht vielmehr darum, anders zu arbeiten und auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter und des Unternehmens besser als bisher eingehen zu können“, betont Tritscher.

Die Arbeit des Wirtschaftsbundes hat sich ausgezahlt. Bereits in der Wirtschaftsbund-Kampagne „Zeit wird’s“ wurde auf die Notwendigkeit für mehr Gestaltungsfreiheit für Mitarbeiter und Betriebe hingewiesen. Für die Betriebe sind flexible Arbeitszeiten ein Schlüssel zum Erfolg. Unternehmen, die im Wettbewerb schneller und flexibler reagieren können, spielen vorne mit. Es ist eine Win-Win-Situation für alle – für Mitarbeiter, die Betriebe und den Standort Österreich.

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