RFS: Streichung der ÖH-Zwangsmitgliedschaft ist ein Plus für die Demokratie

Nein zur Pflichtmitgliedschaft, jeder Student soll selbst entscheiden können

Wien (OTS) - Die Forderung des RFS, dass die Pflichtmitgliedschaft in der Österreichischen Hochschülerschaft endlich ein Ende finden soll, wurde gestern im Nationalrat bekräftigt. Der eingebrachte Entschließungsantrag betreffend Streichung der ÖH-Mitgliedschaft, welcher von Claudia Gamon eingebracht und dem Wissenschaftsausschuss zugewiesen wurde, bestätigt die Arbeit des RFS und dass es sich hierbei um eine essenzielle Forderung handelt.

Die seit über einem halben Jahrhundert abnehmende Wahlbeteiligung bei ÖH-Wahlen ist ein deutliches Zeichen, dass sich innerhalb der verkrusteten ÖH-Strukturen etwas ändern muss.
Daher findet die langjährige Forderung des RFS, die ÖH-Pflichtmitgliedschaft zu beenden nun auch bei den NEOS, anklang.
„Es ist ein deutliches Zeichen, dass das Ende der Zwangsmitgliedschaft nun auch von anderer Seite gefordert wird. Die sinkende Wahlbeteiligung der ÖH-Wahl, 2017 lag sie bei 24,48%, spricht eine deutliche Sprache. Die Studenten schenken ihrer Interessenvertretung keine Beachtung mehr. Es ist Zeit für eine Veränderung,“ mahnt RFS-Bundesobmann Lukas Feichtenschlager.

„Eine Mitsprache der Studenten am eigenen Hochschulstandort ist zwingend zu gewährleisten, diese darf aber nicht in einer Zwangsmitgliedschaft enden. Die Industriellenvereinigung und der Gewerkschaftsbund sind Beispiele dafür, dass man auch ohne Zwangsmitgliedschaft handlungsfähig und professionell bleiben kann. Der RFS blickt mit hohen Erwartungen auf den zukünftigen Gesetzesentwurf, denn die Zwangsmitgliedschaft ist abzulehnen. Jeder Student soll frei entscheiden dürfen“, so Feichtenschlager abschließend.

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