NEOS: Gemeinsame Forschungspolitik stärkt die Europäische Union entscheidend

Claudia Gamon: "Bundesregierung muss 'Horizon Europe' stärker zum Thema machen"

Wien (OTS) - „Die ersten Einblicke in die Vorstellungen der EU-Kommission zum nächsten Forschungsrahmenprogramm 'Horizon Europe' sind ermutigend“, freut sich NEOS-Wissenschaftssprecherin Claudia Gamon. „Die geplante Ausweitung des Budgets für die Forschung - trotz Spardrucks wegen des zu erwartenden Engpasses durch den Brexit - ist das richtige Signal.“

Für das siebenjährige Programm sind nach Plänen der EU-Kommission rund 100 Mrd. Euro vorgesehen, was eine deutliche Steigerung im Vergleich zum noch laufenden Programm „Horizon 2020“ darstellen würde. Österreich ist mit seinen Beteiligungen am Rahmenprogramm überdurchschnittlich erfolgreich und profitiert stark davon.

„Ich freue mich, dass Minister Faßmann hier sehr klar Position bezieht“, stellt Gamon klar. „Aber ich erwarte mir hier stärkeren Rückhalt durch die gesamte Bundesregierung. Zudem fehlen mir noch die klare Initiativen, die seitens der Bundesregierung während der EU-Ratspräsidentschaft gesetzt werden, um sich stärker in die Programmgestaltung von 'Horizon Europe' einzubringen. Auch bei Kooperationen mit Staaten, die ähnliche Interessenslagen in forschungspolitischen Angelegenheiten haben, sehe ich noch viel Luft nach oben. Aber nach der heutigen Präsentation überwiegt die Hoffnung, dass hier wirklich zukunftsorientierte europäische Forschungspolitik möglich ist.“

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