ÖH ad NEOS: Degradierung zum Steigbügelhalter der Regierung

Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft der ÖH bedeutet Abschaffung der starken und unabhängigen Studierendenvertretung

Wien (OTS) - Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) zeigt sich erschüttert über die Forderung der NEOS, wonach die Mitgliedschaft ordentlicher Studierender bei der ÖH abgeschafft werden soll. Ein entsprechender Entschließungsantrag wurde gestern in der Sitzung des Nationalrats eingebracht und dem Wissenschaftsausschuss zugewiesen.

“Gerade in diesen Zeiten die de facto-Abschaffung der gesetzlichen Vertretung aller Studierenden in Österreich zu fordern, ist eine Farce”, bringt es Hannah Lutz vom Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung auf den Punkt. “Nur die Finanzierung über die Mitgliedsbeiträge ermöglicht es uns, die breite Palette an Service anzubieten, die die ÖH ausmacht. Uns von diesen Einnahmen abschneiden zu wollen, würde uns der Gunst anderer Geldgeber unterwerfen und wäre damit das Ende einer unabhängigen Studierendenvertretung”, so Lutz weiter. “Die NEOS machen sich hier zum Steigbügelhalter der Regierung, die sich die Beschneidung der ÖH ins Programm geschrieben hat."

Die ÖH befindet sich derzeit in der Schlussphase zur Kampagne “Gemeinsam gegen Studiengebühren!”, nächste Woche Mittwoch, dem 20. Juni, findet um 9:30 Uhr die Pressekonferenz zur Bilanz des letzten Jahres statt. “Wir laden die NEOS gerne zur Teilnahme an unserer Pressekonferenz ein, um sich selbst ein Bild von unserer wichtigen Arbeit des letzten Jahres zu machen. Diesem Gespräch stellen wir uns gerne”, meint Lutz abschließend.

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