Mehr Sicherheit auf dem 35. Donauinselfest: Neue Awareness-Kampagne gegen Belästigung von Frauen

Wien (OTS/SPW) - Safety first: Unter dem Motto „Wir schauen aufeinander und die Stadt schaut auf dich“ fällt der Startschuss zur neuen Awareness-Kampagne der MA 57 (Frauenservice Wien) auf dem Donauinselfest (22. bis 24. Juni 2018).

Bilder zur Meldung in der https://www.flickr.com/photos/donauinselfest/albums 

Video zur Meldung auf https://www.youtube.com/watch?v=JBr30i8Qqg0&feature=youtu.be

Das Donauinselfest zählt zu den sichersten und friedlichsten Großveranstaltungen seiner Art. Auch zum Jubiläumsfest der SPÖ Wien von 22. bis 24. Juni 2018 sollen sich BesucherInnen, besonders Frauen, rund um die Uhr wohlfühlen. Die Sicherheitskonzepte des Inselfests bestehen aus vielen verschiedenen Maßnahmen, die gemeinsam mit der Polizei, den zuständigen Behörden und ExpertInnen entwickelt und realisiert werden. Für eine erfolgreiche Umsetzung wird jedoch auch an die Mithilfe aller BesucherInnen appelliert.

Donnerstagfrüh stellte SPÖ Wien-Landesparteisekretärin Barbara Novak die neue Awareness-Kampagne der MA 57 (Frauenservice Wien) vor, die erstmals auf dem Donauinselfest, ein sichtbares Zeichen gegen Grenzverletzungen, Übergriffe und sexualisierte Gewalt setzen soll. So bekennt sich die SPÖ als Veranstalter und das Frauenservice Wien zu einem klaren Statement gegen Belästigung und signalisiert: Frauen können sich in Wien sicher fühlen und ein selbstbestimmtes Leben führen.

„Die Awareness-Kampagne gegen die Belästigung von Frauen ist eine der wichtigsten Aktionen die wir im Rahmen des 35. Donauinselfestes starten. Mein großer Dank gilt unserer Frauenstadträtin Kathrin Gaál und dem Frauenservice der Stadt Wien. Das Donauinselfest ist die erste Großveranstaltung bei der dieser Rettungsanker für Frauen und Mädchen zum Einsatz kommt. Wir wissen, dass es immer wieder vorkommt, dass Frauen und Mädchen auf Großveranstaltungen belästigt werden. Als SPÖ Wien, als Veranstalter des Donauinselfestes, werden wir Übergriffe auf Frauen und Mädchen absolut nicht akzeptieren. Alle Mädchen und Frauen die Hilfe suchen, alle Mädchen und Frauen die das Gefühl haben dass sie belästigt oder bedrängt werden sollen sich bei Mitarbeitern die einen Button tragen melden. Wir setzen hier eine klare Botschaft: Niemand wird alleine gelassen, wir schauen aufeinander am Donauinselfest, wir schauen aufeinander in unserer Stadt.“, erklärt Barbara Novak.

Durch die Awareness-Kampagne soll das Sicherheitsempfinden von Frauen gestärkt und gleichzeitig Frauen in akuten Situationen unterstützt werden. Dazu gehört, dass Belästigung aufgrund des Geschlechts ernstgenommen, gesellschaftlich sensibilisiert und im Falle von Belästigung schnelle und kompetente Hilfe zugegen ist. Auf diese drei zentralen Kriterien werden die Sicherheitskräfte auf dem Donauinselfest speziell geschult, mit Stoffbuttons ausgestattet und sind sich ihrer Aufgabe als „Rettungsanker“ bewusst, um eine abschreckende Wirkung gegen potentielle Täter zu erzielen.

„In Wien sollen Frauen unabhängig, frei und selbstbestimmt leben können und auch am Donauinselfest, das seit vielen Jahren ein voller Erfolg ist, wird das Thema Sicherheit sehr groß geschrieben. Frauen und Mädchen sollen sich am Donauinselfest wohlfühlen und sie sollen ein wunderschönes Wochenende erleben können ohne Sorgen oder Belästigungen. Wenn Mädchen oder Frauen in Not geraten ist es überaus wichtig, dass es dafür zuständige Stellen und Ansprechpersonen gibt. Deshalb gibt es erstmals am Donauinselfest ein eigens geschultes Personal, welches im Falle einer Belästigung sofort ansprechbar ist und sofort eingreift und helfen kann. Sichtbar für alle Besucherinnen und Besucher sind die genannten Personen durch eigene Buttons. Wien ist eine lebenswerte Stadt. Wien ist die Stadt der Frauen und wir signalisieren mit diesem präventiven und proaktiven Projekt, dass Übergriffe auf Frauen in dieser Stadt und natürlich auch am Donauinselfest in keiner Weise toleriert werden.“, erklärt Frauenstadträtin Kathrin Gaál.

Stoffbuttons mit Rettungsanker als Erkennungsmerkmal

Die OrganisatorInnen, MitarbeiterInnen und Sicherheitskräfte des Donauinselfests fungieren als „Awareness Teams“ und können im Fall einer Belästigung schnell und kompetent eingreifen und helfen. Sie werden mit Stoffbuttons mit einem Rettungsanker und der Aufschrift „Hilfe bei Belästigung“ und „Ich bin dein Rettungsanker“ ausgestattet. Diese sind ein markantes Erkennungszeichen und sollen speziell bei den Besucherinnen für ein Mehr an Sicherheit sorgen, sodass sie sich bei jeder Art von Unsicherheit oder Belästigung an die geschulten „Awareness Teams“ wenden können.

„Die Landespolizeidirektion Wien wird auch beim diesjährigen Donauinselfest für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher sorgen. Wir unterstützen natürlich auch die Awareness-Kampagne der MA 57. Die Sicherheit der Frauen ist der Polizei ein Herzensanliegen, so der Wiener Landespolizeivizepräsident Michael Lepuschitz.

Ein klares Statement für Sicherheit

Neben den auffälligen Stoffbuttons, wird die Aktion auch auf allen 16 Vidiwalls des Inselfests mit einem kurzen Imagefilm beworben. Plakate an den öffentlichen Toiletten des Donauinselfests mit Hinweis auf den 24 Stunden Frauennotruf der Stadt Wien ( +43 1 71719) sowie Aufkleber verstärken die Awareness-Kampagne und zeigen, dass der SPÖ Wien und pro event als VeranstalterInnen, der Stadt Wien und der Wiener Polizei die Sicherheit der BesucherInnen ein wichtiges Anliegen sind.

„Als VeranstalterInnen nehmen wir das Thema Sicherheit sehr ernst und sind uns der Verantwortung bewusst. Ein friedliches Fest mit klaren Werten wie Toleranz, Respekt und Miteinander stehen im Vordergrund. Zusätzlich zur Awareness-Kampagne haben wir 2018 zivile Securitystreifen und Teams mit Nachtsichtgeräten für Buschwerke im Einsatz und werden stichprobenartige Kontrollen mit Handmetalldetektoren durchführen – denn auch wir stehen voll hinter dem Motto ‚Wir schauen aufeinander und die Stadt schaut auf dich“, so Thomas Waldner, Projektleiter des Donauinselfests, abschließend.

Das Donauinselfest in Zahlen

18 Inseln | 11 Bühnen | 4,5 km Festivalgelände | 4 Info- & Meeting-Points | 60 BesucherInnenleittürme | 30 Überwachungskameras an neuralgischen Punkten | 21 stationäre professionelle Lautsprecherdurchsageanlagen | 52 Vereinzelungsschleusen | 16 Vidiwalls | 500 Securities | 11.000 Stunden Security-Arbeit | 8.400 m Absperrungen | 1.500 Mitarbeiter (Arbeiter Samariterbund, Sicherheitsbedienstete, StandbetreuerInnen, Feuerwehrleute, Einsatzkräfte der Polizei, 200 MitarbeiterInnen für Auf- und Abbau der Infrastruktur)

Donauinselfest 2018

Das Wiener Donauinselfest wird von der SPÖ Wien veranstaltet und ist das größte Open-Air-Festival in Europa mit freiem Eintritt. Von 22. bis 24. Juni 2018 wird es ein hochkarätiges Musik-, Action- und Fun-Programm bieten. Die BesucherInnen erwarten über 600 Stunden Programm auf elf Bühnen und 18 Themeninseln. Das Donauinselfest ist seit 35 Jahren eine kulturelle Visitenkarte für das pulsierende, weltoffene und zukunftsorientierte Wien.

Starten Sie Ihren digitalen Donauinselfest-Besuch auf http://www.donauinselfest.at, Facebook: https://www.facebook.com/Donauinselfest, Twitter: https://twitter.com/Inselfest, Instagram: https://www.instagram.com/inselfest, YouTube: https://www.youtube.com/user/donauinselfest2010 und Flickr: https://www.flickr.com/photos/donauinselfest. Der perfekte Begleiter vor und während des Festivals ist die praktische Donauinselfest-App, die kostenlos im Google Play Store und Apple iTunes Store verfügbar ist.

+++ BILDMATERIAL +++
Das Bildmaterial steht zur honorarfreien Veröffentlichung im Rahmen der redaktionellen Berichterstattung zur Verfügung. Weiteres Bild und Informationsmaterial im Pressebereich auf https://www.leisure.at. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

leisure communications
Maurizia Maurer
Tel.: +43 664 8563004
mmaurer@leisure.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW0001