Ahmad/Kreutz (SPÖ/Grüne) zum Althangrund: Leistbare Wohnungen statt Hochhausturm

Wien (OTS/SPW-K) - Das Ergebnis des städtebaulichen Wettbewerbs zum Althangrund auf dem Areal des Franz-Josefs-Bahnhofs am Alsergrund wurde heute präsentiert. Die designierte Bezirksvorsteherin Saya Ahmad (SPÖ) und die stellvertretende Bezirksvorsteherin Momo Kreutz (Grüne) betonten in diesem Zusammenhang die Forderungen des Bezirks an das Stadtentwicklungsgebiet. Das nun vorgestellte städtebauliche Konzept erfüllt dafür wichtige Voraussetzungen. Durch den Park, einen neuen Sockelbereich und vor allem die Durchgänge wird das Viertel geöffnet und das Lichtental über den Althangrund bis zum Donaukanal besser zugänglich.

Dazu die designierte SP-Bezirksvorsteherin Saya Ahmad: „Der nun geplante Terrassenbau ist ein akzeptabler städtebaulicher Rahmen für den Althangrund. Als Bezirk konnten wir uns durchsetzen, was die öffentlichen Durchquerungen und die Nutzung des Grünraums als öffentlicher Park betrifft. Viele BürgerInnen werden erleichtert sein, dass kein Hochhausturm auf dem Althangrund gebaut wird.  Jetzt geht es darum, die Hülle auch mit Leben zu füllen. Wir fordern leistbare Wohnungen, Bildungseinrichtungen und Platz für soziale Nutzung. Diese Vereinbarungen müssen jedenfalls vor einer Flächenwidmung vertraglich festgehalten werden. Der Althangrund muss eine Bereicherung für die BewohnerInnen und NachbarInnen werden und nicht nur für einige wenige.“

„Das von der Jury gekürte und jetzt vorgestellte Projekt ist eine sehr gute städtebauliche Grundlage. Sowohl die Öffnung der Sockelzone, die sich daraus ergebenden Querungsmöglichkeiten als auch die sinnvolle, stark zurückgenommene Höhenentwicklung werden von uns ausdrücklich befürwortet. Jetzt müssen die für den Bezirk wichtigen Fragen wie insbesondere die öffentliche Nutzbarkeit des Hochparks und der Sockelzone, leistbarer Wohnraum, Mitfinanzierung der Straßenraumgestaltung und soziale Infrastruktur mit dem Bauträger geklärt und in einen städtebaulichen Vertrag gegossen werden. Dieser soll fertig werden bevor eine Flächenwidmung zur Stellungnahme dem Bezirk vorgelegt wird“, so die Grüne Bezirksvorsteherin-Stellvertreterin Momo Kreutz. „ In einer BürgerInnenversammlung soll es zu diesem Projekt auch noch die Möglichkeit der Information und des Diskurses geben“, bekräftigt Kreutz.

Die Bezirksvertretung Alsergrund hat in ihrer Sitzung am 17.1.2018 einstimmig eine Stellungnahme zum Planentwurf Althangrund beschlossen. Diese beinhaltet vor allem die Forderungen nach leistbarem Wohnraum, nutzbaren Grünflächen, einer Durchmischung von Geschäften, Lokalen sowie sozialen und kulturellen Einrichtungen, öffentlichen Durchgängen, begrünten Dächern und Fassaden sowie Parkplätzen ohne Erhöhung der Verkehrsbelastung. „Als Bezirksvorsteherin werde ich ganz genau darauf schauen, dass über die Interessen der AlsergrunderInnen nicht drübergefahren wird“, so Saya Ahmad.  

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