Rechtsanspruch auf Entgeltfortzahlung für Blaulichtorganisationen gefordert

LH Kaiser, LR Fellner unterstützen Bestrebungen, den Helfern von Feuerwehren, Rettungs- und Katastrophenorganisationen unbürokratisch entgegen zu kommen - BM Kickl gefordert

Klagenfurt (OTS) - Klagenfurt (LPD). Kein Tag vergeht ohne verheerende Unwetter und den daraus resultierenden Schäden in der Landwirtschaft, an Straßen und infrastrukturellen Einrichtungen im ganzen Land. „Gewitter, Starkregen und Hagel bringen oft schwerwiegenden Folgen mit sich. Es sind die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer der Blaulichtorganisationen, die nicht nur als erster vor Ort sind, sondern auch unter widrigsten Umständen für Schadensbegrenzung und Ordnung sorgen. Ihnen ist nicht nur großer Dank auszusprechen, es soll auch ein gesellschaftspolitisches Zeichen der Wertschätzung ihrer wertvolle Arbeit entgegengebracht werden“, so LH Peter Kaiser und Katastrophenschutzreferent des Landes Kärnten, LR Daniel Fellner.

   In der heutigen Nationalratssitzung wird daher unter Initiierung von Kärntner Mandataren ein Fristsetzungsantrag eingebracht, der einen Rechtsanspruch auf Entgeltfortzahlung für freiwillige Helferinnen und Helfer von Feuerwehren, Rettungsorganisationen und anderen Katastrophenorganisationen an fünf Arbeitstagen im Jahr fordert.

   „Wir sind stolz auf die große solidarische Gemeinschaft, die in Kärnten und in ganz Österreich gelebt wird. Daher wollen wir diese wertvolle Arbeit in der Gesellschaft auch honorieren“, so Kaiser, der gemeinsam mit LR Fellner auch eine rasche und unbürokratische Aufstockung von zusätzlichen finanziellen Mitteln für den Katastrophenfonds vom zuständigen Bundesministerium fordert. 

   „Die Helferinnen und Helfer setzen bei Ihrer Arbeit oft ihr eigenes Leben aufs Spiel. So großes, uneigennütziges Engagement muss der österreichischen Bundesregierung, insbesondere dem aus Kärnten stammenden zuständigen BM Herbert Kickl etwas wert sein“, so Kaiser abschließend. 

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