AK 2: Achtung, Kostenfallen beim Plaudern und Surfen im Urlaub!

Wien (OTS) - Ein Foto vom Strand, ein Anruf, eine SMS, ein Restauranttipp gegoogelt … Immer mehr Handy-Anbieter schränken Roaming ein oder schließen es sogar aus. Das zeigt eine aktuelle AK Auswertung bei 25 Anbietern. Die AK gibt Tipps, worauf UrlauberInnen beim Telefonieren und Surfen im EU-Urlaubsland aufpassen sollen.

Das sollten UrlauberInnen beim Telefonieren, Surfen und SMS verschicken beachten:

+ Stopp Roaming: Handy-Anbieter dürfen Roamingdienste teilweise oder auch ganz ausschließen. Informieren Sie sich vor Ihrer Reise, ob Ihr Vertrag Roamingdienste enthält.

+ Infos und Sperre bei Kostenobergrenze: Die Betreiber müssen bei der Einreise automatisch über die Roaming-Preise informieren, etwa per SMS. Außerdem muss Ihnen eine Kostenbegrenzungsfunktion für die Datennutzung angeboten werden: Sobald 80 Prozent des vereinbarten Höchstbetrages ausgeschöpft sind, hat der Betreiber eine Info ans Handy zu senden. Ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung darf die Kostenobergrenze von monatlich rund 60 Euro nicht überschritten werden.

+ Pauschalpakete gelten auch im Urlaub: In den meisten Tarifen sind in einem Pauschalpaket schon eine bestimmte Menge an Minuten-, SMS-oder Dateneinheiten enthalten. Auch bei Tarifen mit solchen inkludierten Einheiten muss die Nutzung in der EU zu denselben Bedingungen möglich sein muss wie daheim. Das bedeutet: Beim Roaming werden verbrauchte Einheiten für Anrufe, SMS oder Surfen von dem Pauschale abgezogen.

+ Limit erreicht: Die im Ausland verfügbaren Pauschaleinheiten sind grundsätzlich dieselben wie im Inland. Bei manchen Datentarifen gibt es Ausnahmen: Ihr Anbieter muss Ihnen das für Ihren Tarif geltende Datenlimit bei Grenzübertritt und bei den sonstigen Tarifinformationen mitteilen (Auskünfte an einer kostenlosen Hotline, in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, auf der Webseite und in der „Kundenzone“). Im Zweifel fragen Sie vorsorglich bei Ihrem Mobilfunkanbieter nach, ob und wenn ja, welche Limits bei Ihrem Tarif gelten.

+ Fair Use: „Roam like at home“ gilt nur für vorübergehende Auslandsreisen, nicht für Daueraufenthalte. Die Nutzung der Mobilfunkdienste außerhalb Österreichs sollte die Nutzung im Inland nicht übersteigen. Bei Überschreiten der „fair-use“-Grenze dürfen Ihnen Aufschläge verrechnet werden.

+ Vorsicht: Die EU-Roamingregelung gilt nicht auf Schiffen und in Flugzeugen.

SERVICE: Die AK Auswertung „Roaming 2018“ und weitere Tipps finden Sie im Internet unter wien.arbeiterkammer.at

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiterkammer Wien
Doris Strecker
(+43-1) 501 65-12677, mobil: (+43) 664 845 41 52
doris.strecker@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0003