Schindele: Keine Verschlechterungen für Studierende

Studienbedingungen müssen verbessert und finanzielle Unterstützung ausgebaut werden

St. Pölten, (SPI) (OTS) - Ein Studium zu absolvieren ist nach wie vor für viele Kinder aus Familien mit geringem Einkommen fast unmöglich. „Wir wissen seit Langem, dass Bildung noch immer erblich ist. Daher ist es umso wichtiger, dass wir jungen Menschen jede nur mögliche Unterstützung zukommen lassen, um ihnen diesen Ausbildungsweg zu ermöglichen“, so die Bildungssprecherin der SPNÖ, LAbg. Kathrin Schindele, anlässlich der Budgetdebatte im NÖ-Landtag. „Viele Studierende müssen arbeiten, um sich ihre Ausbildung zu finanzieren, aber es ist oft fast unmöglich, Studium und Beruf zu vereinbaren. Insgesamt hat rund ein Viertel der Studierenden finanzielle Probleme. Allein in NÖ gibt es etwa 5.000 berufstätige Studierende, die ab dem kommenden Semester auch wieder Studienbeiträge zahlen müssen, nachdem die entsprechenden Ausnahmeregelungen von der Bundesregierung gestrichen wurden. Wir fordern daher, dass es finanzielle Verbesserungen geben muss, um auch jungen Leuten aus sozial schwachen Familien einen Hochschulabschluss zu ermöglichen. Dazu gehören eine Erhöhung der Studienbeihilfen und Stipendien ebenso wie die Erweiterung der Anspruchsgruppen und die Rücknahme der Studienbeiträge für Berufstätige“, führt Schindele aus.

Außerdem sei die Reduktion der StudienanfängerInnenplätze durch die erfolgten Änderungen im Universitätsgesetz abzulehnen, so Schindele:
„Bundesweit gehen Schätzungen zufolge 14.000 Studienplätze verloren. Auch das ist eine weitere Hürde für junge Menschen auf dem Weg zu einer guten, hochwertigen Ausbildung. Doch das ist ein Schritt in die vollkommen falsche Richtung! Österreich hat nach wie vor einen weit geringeren Anteil an Menschen mit Universitätsabschluss als es OECD-Durchschnitt ist! Daher müssen wir eher mehr Studienplätze schaffen, sei es an Universitäten oder Fachhochschulen als weniger und wir müssen für organisatorische Verbesserungen sorgen, die es auch Berufstätigen erleichtern, ein Studium zu absolvieren. Schließlich geht es um die Zukunft junger Menschen und nicht zuletzt um die Zukunft unseres Landes“, so Schindele abschließend.

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