VPNÖ-Karner: Kriminalität in NÖ im Jahr 2017 stark zurückgegangen

Land ist verlässlicher Partner der Exekutive im Sinne der Sicherheit der Bevölkerung

St. Pölten (OTS/NÖI) - „Bei der Kriminalität ist klar, dass jeder angezeigte Fall einer zu viel ist. Aber wenn wir uns die Kriminalitätsstatistik des vergangenen Jahres ansehen, dann kann man angesichts des starken Rückganges von einer sehr guten Entwicklung sprechen. Insgesamt sind die angezeigten Fälle im Vergleich zu 2016 um 6,1 Prozent zurückgegangen. Auch der Vergleich zu 2009 zeigt den rückläufigen Trend der letzten Jahre, denn damals wurden noch 83.000 angezeigte Fälle gezählt, letztes Jahr waren es dagegen nur noch 71.500. Gerade auch beim sensiblen Bereich der Einbrüche in Wohnungen und Wohnhäuser zeigt sich, dass diese mit einem Minus von 8,1 Prozent stark rückläufig sind. Selbiges gilt für Kfz-Diebstähle, die um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken sind“, unterstreicht VPNÖ-Sicherheitssprecher, 2. Landtagspräsident Gerhard Karner die rückläufige Kriminalität in Niederösterreich.

Allerdings gibt es in bestimmten Bereichen auch einen umgekehrten Trend. „Vor besondere Herausforderungen stellen uns die Bereiche Cybercrime und Internetbetrug, wo es eine Zunahme von 23,4 bzw. 24 Prozent bei den Delikten gab. Deshalb wird hier auch bei der Exekutive aufgestockt. Erfreulicher ist dagegen die steigende Aufklärungsquote, denn diese ist vergangenes Jahr um 3,6 Prozent auf 50,8 Prozent gestiegen – ein Spitzenwert, der in erster Linie ein Erfolg der professionellen Arbeit der Polizistinnen und Polizisten ist. Hier wird auch klar, dass es der Exekutive gelungen ist, sich auf neue Herausforderungen einzustellen“, so Karner, der sich bei allen Einsatzkräften von der Polizei und dem Bundesheer bis zu den Rettungsorganisationen bedankte, insbesondere auch bei den aufgrund der aktuellen Unwettersituation gerade im Einsatz befindlichen Feuerwehrkameradinnen und –kameraden sowie den Straßenmeistereien, die der Bevölkerung in dieser Notlage helfen.

Abschließend betonte der Sicherheitssprecher: „Aufgabe von Bund und Land ist es, der Exekutive auch weiterhin entsprechenden Rückhalt zu geben und die Rahmenbedingungen für eine optimale Arbeit dieser zu schaffen. Als Land Niederösterreich werden wir im Sinne der Sicherheit deshalb auch in Zukunft ein verlässlicher Partner unserer Sicherheitskräfte sein. Dafür haben wir gemeinsam mit dem Bund auch einen Sicherheitspakt geschnürt, der die bestmögliche Unterstützung unserer Polizistinnen und Polizisten sicherstellt und auf dessen Einhaltung wir auch im Sinne der Sicherheit der Bevölkerung bestehen.“

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