„Servus am Abend“ exklusiv: Muslimische Schulkinder sind durch den Fastenmonat Ramadan zu schwach für den Unterricht

Wals bei Salzburg (OTS) - Kinder kollabieren im Klassenzimmer, weil sie vom Fasten geschwächt sind. Sie dürfen nicht zum Schwimmunterricht, aus Angst, Wasser zu schlucken. Eltern bestechen ihre Sprösslinge sogar mit Geld, damit sie das Fasten durchhalten. Erstmals schildern Lehrer in einem österreichischen Medium, wie extrem die Situation an unseren Schulen ist.

Der Fastenmonat Ramadan endet morgen Abend. Für Schulkinder sind die Fasten-Wochen eine besonders harte Zeit. Sie verzichten 17 Stunden lang auf Essen und Trinken und schlafen zu wenig. Die Hitze verstärkt die Dehydrierung zusätzlich. Ihr Körper ist noch im Wachstum, sie brauchen mehr Energie als Erwachsene. Kein Wunder, dass sie mehr unter dem strengen Fasten leiden als Erwachsene.

Der Islam gibt vor, dass Kinder ab der Pubertät den Ramadan einhalten sollen. Gleichzeitig heißt es aber auch, dass jeder das Fasten brechen darf, wenn er zu schwach dafür ist. Darunter fallen Alte, Kranke, Schwangere, Stillende und eben auch Jugendliche im Wachstum. Viele muslimische Eltern nehmen das Fasten-Gebot aber allzu genau und verlangen zu viel von ihren Kindern. Das berichten bei "Servus am Abend“ heute um 18:05 Uhr mehrere Lehrer von verschiedenen Schulen. Sie beobachten alle dasselbe: Kinder kollabieren im Unterricht, wollen aber partout nicht einmal ein Glas Wasser trinken. Ein Vater habe seinen Sohn vom Unterricht entschuldigt, weil er „zu müde sei, am Unterricht teilzunehmen.“ 

„Ich hatte einen Schüler, der ist mir umgekippt und war noch ansprechbar und das Erste, woran man als Lehrer denkt ist: Er braucht Wasser. Dieser Schüler hat sich vehement gegen dieses Wasser gewehrt, weil er dann das Fasten bricht“, so eine Lehrerin, die anonym bleiben will im exklusiven ServusTV-Interview. Sie unterrichtet 10- und 11jährige Kinder. Teilweise schlafen die Schüler im Unterricht einfach ein. Die Konsequenz: Immer wieder muss sie Kinder von ihren Eltern abholen lassen, „weil der Unterricht nicht möglich ist.“

„Zum Ende der Fastenzeit gehen viele Kinder zu ihren Festen und kommen einfach nicht in die Schule“, erzählt die Lehrerin weiter. Die Lehrer kennen das schon aus den vergangenen Jahren und erstatten dann Anzeige beim Jugendamt, weil es unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht ist.

Die exklusiven Interviews sehen Sie heute bei Servus am Abend um 18:05 Uhr und in den Servus Nachrichten ab 19:20 Uhr bei ServusTV.  

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