Großbauer: BM Blümel setzt ein großartiges Zeichen für das Musikland Österreich

Kultursprecherin der neuen Volkspartei freut sich über mehr Wertschätzung für die österreichischen Musikschaffenden

Wien (OTS/ÖVP-PK) - „Respekt, Anerkennung und Wertschätzung für die österreichischen Musikschaffenden“ sieht die Kultursprecherin der neuen Volkspartei, Maria Großbauer, in der Einigung über eine höhere Quote für österreichische Musik im ORF nach der Medienenquete, die Bundesminister Gernot Blümel initiiert hat. „Das ist unserem engagierten Kulturminister Blümel zu verdanken – er setzt damit ein großartiges Zeichen für das Musikland Österreich.“ So soll der ORF seinen Anteil österreichischer Musik in seinen Radioprogrammen bis zum Jahr 2021 schrittweise auf durchschnittlich 33 Prozent erhöhen, so der zentrale Punkt der „Musikcharta“. Der Drittel-Anteil soll im Durchschnitt der drei nationalen ORF-Sender Ö1, Ö3 und FM4 sowie der neun regionalen ORF-Radios erreicht werden.

Bereits seit Jahrzehnten warte die österreichische Musikszene darauf, dass ein so wichtiger Schritt gesetzt wird, den Großbauer als „ersten Meilenstein“ sieht: „In Zukunft 18 Prozent österreichische Musik etwa auf Ö3 ist ein großer Schritt. Das bedeutet nämlich etwa, dass fast jeder vierte Song aus Österreich kommen wird. Das wird in den nächsten Jahren viel bewirken“, ist die Kultursprecherin überzeugt. „Das wird das Bewusstsein bei allen Hörerinnen und Hörern stärken und ist wichtig für das Identitätsgefühl in unserem Land. Außerdem wird dadurch auch mehr Geld an unsere Künstlerinnen und Künstler fließen.“

Was Großbauer auch wichtig ist: auf ORF III wird eine Sendeleiste angestrebt, die sich der Sendung von zeitgenössischer Musik in allen Spielarten, insbesondere aber unter Einbeziehung zeitgenössischer österreichischer Musik widmet. „Das heißt zusammengefasst: mehr heimische Musik im öffentlich-rechtlichen Rundfunk – das ist wunderbar!“

Die geplanten Maßnahmen sind für Großbauer „eine kleine Sensation und eine längst überfällige Wertschätzung für die Musikerinnen und Musiker in unserem Land.“ So werde etwa gerade die Kernzeit zwischen fünf und 22 Uhr gestärkt – das bringe nicht nur die österreichische Musik mehr ins Bewusstsein der Hörerschaft, sondern bringe den Musikschaffenden auch gutes Geld. Denn für in der Nacht gespielte Musiknummern erhalten die Künstler nur zehn Prozent der Tagesminute. „Wir haben hervorragende Popmusik in Österreich. Die ist aber teilweise noch unbekannt, weil viele Künstler aus finanzieller Räson ins Ausland gehen mussten. Das kann sich nun ändern – nun werden Musikschaffende und die Musikwirtschaft in Österreich gestärkt und können weiter gedeihen.“

„Dass diese Maßnahmen zustande kommen, war mir schon im Vorfeld ein großes Anliegen – es steht im Regierungsprogramm, in dessen Vorbereitungen ich involviert war. Und Minister Blümel setzt das kompetent und konsequent um. Dafür ist ihm zu danken“, schließt Großbauer.
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