„matinee“ am 17. Juni: „Traumrouten der USA“ und „Rudolf Buchbinder – Auf der Suche nach Vollendung“

Außerdem: „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) - Zu beeindruckenden Landschaften Nordamerikas führt die „matinee“ am Sonntag, dem 17. Juni 2018, um 9.05 Uhr in ORF 2 mit der Dokumentation „Traumrouten der USA: Durch Utahs Canyons nach Salt Lake City“ von Michael Trabitzsch. Danach widmet sich anlässlich der bevorstehenden Sommernachtsgala Grafenegg (ORF 2 überträgt live-zeitversetzt am 22. Juni um 21.20 Uhr) Thomas Machos Filmporträt „Rudolf Buchbinder – Auf der Suche nach Vollendung“ (9.50 Uhr) dem Festival-Intendanten und Starpianisten. Den von Clarissa Stadler präsentierten ORF-Kulturvormittag beschließt „Die Kulturwoche“ mit aktuellen Berichten und Tipps zum kulturellen Geschehen.

„Traumrouten der USA – Durch Utahs Canyons nach Salt Lake City“ (9.05 Uhr)

Jörg Daniel Hissen und Michaela Brzezinka begeben sich auf den Highways Nordamerikas auf eine spektakuläre Entdeckungsreise durch atemberaubende Landschaften und zu außergewöhnlichen Menschen. Von Millionen-Metropolen über Karibikfeeling bis hin zu bizarren Felsformationen und Wüstenlandschaften – die USA haben viele Facetten. Die Highways Nordamerikas symbolisieren das amerikanische Lebensgefühl, sind Mythos und Sehnsuchtsstraßen. Die Traumroute führt in den Westen – Ausgangspunkt ist Las Vegas, die für Glückspiel und schnelle Hochzeiten bekannte Wüstenmetropole Nevadas. Die unzähligen Attraktionen der Stadt ziehen jährlich 40 Millionen Besucherinnen und Besucher an. Die Reise führt weiter nach Utah, wo bizarre Steinlandschaften mit wuchtigen Plateaus und tiefen Tälern das Landschaftsbild dominieren. Die Route durch dieses dünn besiedelte Gebiet folgt den Spuren der ersten weißen Siedler, der Mormonen. Das Leben der Menschen dort ist nach wie vor ursprünglich und eng mit der Natur verbunden.

„Rudolf Buchbinder – Auf der Suche nach Vollendung“ (9.50 Uhr)

Ein Leben in Superlativen: Stets war er der Jüngste, der Begabteste, das Wunderkind. Mittlerweile ist Rudolf Buchbinder 71 Jahre alt, sein Anspruch ist hoch wie eh und je: „Am Ende meiner Karriere möchte ich den Höhepunkt meiner pianistischen Laufbahn erleben.“
Noch einmal erzählt der Künstler von seinen Anfängen als Wunderkind, das seine Begabungen im Musikverein ebenso ausprobierte wie in Wiener Piano-Bars. In der Dokumentation beschreibt er seinen Alltag als Konzertpianist und berichtet schmunzelnd von seinen Seitensprüngen als Dirigent, und, wovon er ganz und gar nicht lassen kann, der immer wieder kehrenden, beispielhaften Auseinandersetzung mit der Musik von Beethoven, Mozart, Brahms und Schubert.
Der Film porträtiert den Pianisten von Weltgeltung und seine tiefe Beziehung zu den Werken „seiner“ Klassiker in vielen Ausschnitten, begleitet den Musiker auf eine seiner vielen Tourneen und folgt ihm auch in seiner Funktion als erfolgreicher Intendant des Grafenegger Musikfestivals. Buchbinder brachte das Areal rund um Schloss Grafenegg zu neuer kultureller Blüte und lockt damit Jahr für Jahr die herausragendsten Stars der Musikwelt nach Niederösterreich.
Wie sehr er von seinen Kollegen geschätzt wird, beweisen unter anderen Interviews mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Franz Welser-Möst, Andris Nelsons, Christian Thielemann, Mariss Jansons und Valery Gergiev.

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