Reimon/Jemenkrieg: Humanitäre Soforthilfe jetzt

Österreich darf nicht mehr tatenlos zuschauen

Straßburg (OTS) - Das Militärbündnis gegen die Huthi-Rebellen, angeführt von Saudi Arabien, hat heute den Sturm gegen Jemens größte Hafenstadt Hudeida begonnen. 70% der Lebensmittel und Hilfsgüter kommen von dieser Stadt. Die nächste Hungersnot ist damit vorprogrammiert. 

Michel Reimon, Co-Delegationsleiter der Grünen und Mitglied im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten, sagt: ”Europas Regierungen reden gerade sehr viel von 'Hilfe vor Ort' in Flüchtlingskrisen - Hudeida wäre jener Ort, wo man sofort tätig werden könnte. Die europäischen Staaten verfügen über die Mittel und die Schiffe dazu. Bei anderen Lieferungen klappt das ja auch. Im Jemen gelangen europäische Waffen direkt gegen Zivilist*innen zum Einsatz. Forderungen des EU-Parlamentes für ein EU-weites Waffenembargo gegen Saudi Arabien bleiben weiter unerhört. Österreichs Regierung könnte sich jetzt schon dafür einsetzen und die große Krise im Jemen während der Ratspräsidentschaft zu einem Schwerpunkt erklären. Wegen der Sicherheit jenseits der Außengrenzen wär's.”

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Inge Chen
Pressesprecherin von Michel Reimon
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