SOS Mitmensch: Abgeordneter Rädler nach verweigerter Entschuldigung und Täter-Opfer-Umkehr rücktrittsreif

ÖVP-Klub muss Konsequenzen ziehen

Wien (OTS) - SOS Mitmensch fordert den ÖVP-Klub dazu auf, den Abgeordneten Johann Rädler auszuschließen. Mit seinen Ausfällen gegen die Abgeordnete Alma Zadić und seiner anschließenden Täter-Opfer-Umkehr habe Rädler dem Ansehen des Parlaments als Einrichtung, die die Menschen unabhängig von ihrer Herkunft repräsentiert, großen Schaden zugefügt, so die Menschenrechtsorganisation. 

„Jetzt muss die ÖVP Farbe bekennen, ob sie es mit dem von Bundeskanzler Sebastian Kurz wiederholt geäußerten „klaren Kampf gegen jede Form des Rassismus“ ernst meint. Das Verhalten von Rädler, zuerst einen inakzeptablen Zwischenruf zu tätigen, dann eine Entschuldigung zu verweigern und anschließend sogar die Betroffene als Täterin abzustempeln, darf von der ÖVP nicht toleriert werden. Es muss klare Konsequenzen geben, damit weiteren rassistisch konnotierten Vorfällen nicht Vorschub geleistet wird“, fordert Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch.

Rückfragen & Kontakt:

SOS Mitmensch, Zollergasse 15/2, 1070 Wien
Alexander Pollak
0664 512 09 25
apo@sosmitmensch.at
www.sosmitmensch.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SMM0001