#mission2030: Jetzt geht es um die Umsetzung

Wien (OTS) - Elektro- und Elektronikindustrie, Metalltechnische Industrie und die Elektrobranche (23.700 Unternehmen mit 278.000 Beschäftigten) zur praktischen Umsetzung der Klima- und Energiestrategie #mission2030

„Wir begrüßen die Initiierung der Klimastrategie der Bundesregierung und freuen uns über die aktive Einbindung der Industrie, des Handwerks und des Handels dabei. Das gilt auch, wenn es jetzt darum geht, die #mission2030 praktisch umzusetzen. Nur wenn wir gemeinsam Maßnahmen gegen den Klimawandel setzen, können wir zur Erhöhung der Energieeffizienz von Österreich beitragen“, so Lothar Roitner, Geschäftsführer des FEEI- Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie und Berndt-Thomas Krafft, Geschäftsführer des Fachverbandes Metalltechnische Industrie. Manfred Kandelhart, Geschäftsführer des Bundesgremiums für Elektro- und Einrichtungsfachhandel, sowie DI Christian Atzmüller, Geschäftsführer der Bundesinnung der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker ergänzen: „Der Klimawandel hat Auswirkungen auf unser Land, daher wollen auch wir mit unseren Unternehmen hier einen Beitrag leisten und uns aktiv an der Umsetzung beteiligen. Unsere Unternehmen stärken durch hohe Investitionen in Innovation und Technologie den Standort Österreich und tragen so maßgeblich zu einer nachhaltigen Transformation des Wirtschaftssystems bei.“

Arbeitsplätze in Österreich schaffen und Vernetzung der Systeme forcieren

Wenn es um die Umsetzung der #mission2030 geht sind sich alle einig: Es ist absolut unerlässlich, dass durch die Klima- und Energiestrategie Arbeitsplätze vor allem in Österreich geschaffen werden und nicht in Billiglohnländer abwandern. Förderungen sollen systemisch ausgestaltet und technologieneutral vergeben werden und es braucht vor allem adäquate Anreize.

Einsatz von intelligenten, energieeffizienten Technologien

Der Einsatz von energieeffizienten Technologien leistet den wesentlichen Beitrag, um den Energiebedarf von Gebäuden zu senken. Maßnahmen wie der Einsatz moderner Mess- und Monitoringgeräte, hochwertige, energieeffiziente Produkte, Systeme und Komponenten bis hin zur Nutzung intelligenter Gebäudesystemtechnik, wie zum Beispiel intelligent vernetzte effiziente Beleuchtungssysteme sparen enorm viel Energie. Absolut notwendig und zeitgemäß ist es auch, die Modernisierung und Steuerung von Heizungsanlagen bzw. Einbindung in ein Gesamtsystem zu forcieren.

Zukunftsfähiges Energiesystem

In der Vernetzung der heutigen Systeme ist die isolierte Betrachtung einzelner Energie-Sektoren nicht länger zeitgemäß. Essentiell für die Energiewende ist, die Nutzung von Synergien durch Sektorkopplung (Elektrizität, Wärme, Mobilität). Um das Ziel 100 % erneuerbare Stromerzeugung bis 2030 erreichen zu können, bedarf es außerdem eines massiven Ausbaus der erneuerbaren Stromerzeugung einhergehend mit einem intelligenten Ausbau der Stromnetze. Als Technologieführer verfügen österreichische Unternehmen über die notwendigen Smart Grids Technologien. Hier braucht es Anreize in der Regulierung für innovativen Netzausbau. Im Bereich der Forschung, Entwicklung und Innovation soll der Fokus auf Energieeffizienz-Technologien in Industrie, Gewerbe und Haushalten liegen, nachdem die nicht verbrauchte Energie die günstigste Energiequelle ist. Generelles Ziel sollte die Verknüpfung von F&E-Ergebnissen mit dem Markt sein.

„Wir freuen uns auf die Umsetzung dieser und weiterer Maßnahmen und wollen uns hier aktiv daran beteiligen“, sind sich die vier Geschäftsführer einig.

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T +43/1/588 39-63 I M +43/664/619 25 09
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Fachverband Metalltechnische Industrie
Dipl. iur. Sabine Hesse
Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien
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hesse@fmti.at, www.metalltechnischeindustrie.at

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